MdL Waschler bittet Stadtspitze um Prüfung einer zusätzlichen Möglichkeit

Passau. Geht Hochwasserschutz in der Stadt Passau an neuralgischen Stellen vielleicht doch optisch geeigneter und praktisch „auf Knopfdruck“?

Dieser Frage bittet MdL Dr. Gerhard Waschler an den Oberbürgermeister der Stadt Passau nochmals auf den Grund zu gehen. In einem Schreiben an Jürgen Dupper berichtet der Abgeordnete von einem „variabel nutzbaren und intelligentem Hochwasserschutzsystem“, das eine Baufirma aus dem oberösterreichischen Wels nun anbietet. „Aus Expertenkreisen habe ich von dieser neuartigen Möglichkeit für eine optisch bestens geeignete Variante an ausgewählten Stellen erfahren – diese ist offensichtlich auch fachlich positiv zu sehen, zumal das entsprechende Hochwasserschutzsystem bereits mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet wurde“, berichtet MdL Waschler.

Einfach gesagt, sei nach Aussage der Hersteller das genannte System als normaler Geh- und Radweg nutzbar und im Gefahrenfall praktisch „auf Knopfdruck“ in Minutenschnelle in eine mobile Hochwasserschutzwand zu verwandeln. Dies sei auch in unterschiedlichen Höhen von ein bis zwei Meter verfügbar und an die örtlichen Gegebenheiten anpassbar. „Gerade im Hinblick auf die rührigen Diskussionen im Rahmen von diversen Hochwasserschutzmaßnahmen wäre eine eingehende Prüfung des Systems auf entsprechende Tauglichkeit im Stadtgebiet Passau in jedem Fall sinnvoll“, betont der Abgeordnete auch sein Anliegen gegenüber dem Oberbürgermeister. Er sehe vor allem einen Reiz in einer optisch günstigen Integration in die Natur und den Lebensraum. „Auf Anhieb würde ein derartiges System sicher an den neuralgischen Punkten, beziehungsweise entsprechenden Senken, in vom Hochwasser betroffenen Teil des Stadtgebiets, in Frage kommen. Allerdings nur an neuralgischen Stellen, denn das System ist nur bis zu einer Höhe von zwei Meter verfügbar – auch ein Einsatz an der Innpromenade müsste geprüft werden“, so Waschler, der besonders auf die optisch günstigen Gestaltungsmöglichkeiten verweist und dadurch unter anderem auf eine größere Akzeptanz aus der Bevölkerung hofft. „Natürlich ist jedoch eine fachliche Prüfung durch die Experten des Wasserwirtschaftsamtes unverzichtbar – aber wir sollten keine Möglichkeit ausschließen, wenn es um den baulichen Eingriff an solch sensiblen Stellen geht“, so Waschler.

(Bildnachweis: Bauunternehmung Rudolf Gerstl KG)

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