(von Tobias Schmidt)

Lange hatten wir nichts von dem Hauzenberger Fotografen Martin Waldbauer gehört oder gesehen. Jetzt nahmen wir wegen seiner aktuellen Werkschau Kontakt auf.

„Digital wurde mir zu leicht“

Mittlerweile fotografiert Waldbauer nicht mehr digital, sondern analog. 2014 sei ihm „das alles zu leicht geworden“, berichtet der Fotograf. Heute arbeitet Martin Waldbauer mit zwei analogen Mittelformatkameras, eine davon aus den späten 1950ern sowie einer Großformatkamera, deren Negative allein knapp einer DIN-A4 Seite entsprechen. In einer von ihm eingerichteten Dunkelkammer erstellt der Fotograf selbst Handabzüge auf Barytpapier, teilweise jahrzehntealten Fotopapieren und mit verschiedenen archivfesten Tönungen. Die kontraststeigernd arbeitende Entwicklerflüssigkeit erstellt Waldbauer selbst. Ein jedes Bild wird dreimal „gebadet“: einmal für die Schattenwirkung, die Mitteltöne sowie die Farbigkeit.

„Patricia Lang“ (ohne Serienbezeichnung)

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link (Seiten 30/31); ‚WALDWÄRTS‘, Ausgabe KW 24/18.

Martin Waldbauer (Foto: Schmidt)