Bewerbung bis zum 31. Januar 2019 möglich – Wichtiger Baustein in der Umweltbildung

Grafenau. Für den Nationalpark Bayerischer Wald sind sie ein wichtiger Baustein im Bereich der Umweltbildung und gar nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist von den Waldführern. Ehrenamtlich leiten sie den Großteil der Führungen im Nationalpark. Auch im kommenden Jahr bietet die Nationalparkverwaltung wieder eine Ausbildung zum Waldführer an. Eine Anmeldung ist ab sofort bis zum 31. Januar 2019 möglich. Die Ausbildung beginnt im April 2019.

„Die Waldführer sind für uns von großer Bedeutung“, sagt Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Sie bringen unseren Besuchern im persönlichen Kontakt die Aufgaben und Ziele sowie die Einrichtungen und landschaftlichen Höhepunkte des Nationalparks näher und wecken bei unseren Besuchern die Begeisterung für die wilde Waldnatur.“ Neben Führungen beteiligen sich Waldführer auch an Veranstaltungen und der Durchführung von Projekt- und Walderlebnistagen.

Damit sie für diese Aufgabe gerüstet sind, werden den angehenden Waldführern während der Ausbildung umfangreiche Kenntnisse vermittelt, angefangen bei der Waldentwicklung über die biologische Artenvielfalt bis hin zu naturethischen Fragestellungen. „Wir bieten ein spannendes und fundiertes Ausbildungsprogramm mit kompetenten Referenten der Nationalparkverwaltung“, erklärt Thomas Michler, pädagogischer Mitarbeiter im Nationalpark und zuständig für die Waldführerausbildung. „Das ist Lernen aus erster Hand.“
Die Waldführerausbildung richtet sich an naturkundlich interessierte und vom Nationalpark begeisterte Bewohner der Nationalpark-Region, die Freude daran haben, die Nationalparkverwaltung bei ihrer Arbeit zu unterstützen und konstruktiv zu begleiten. „Von unseren Bewerbern wünschen wir uns, dass sie Zeit mitbringen für mindestens zwei Führungen im Monat und bereit sind, sich ständig fortzubilden und über Aktuelles zu informieren“, erläutert Lukas Laux, im Nationalpark zuständig für Umweltbildung. Notwendig ist auch eine körperliche Grundkondition für Wanderungen im Mittelgebirge. „Nachdem sie eine praktische und schriftliche Prüfung mit Erfolg ablegen müssen, sollten Bewerber auch Bereitschaft zum Lernen und Vorbereiten der Prüfungen mitbringen“, sagt Laux. Die Arbeit als Waldführer ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Für die geleisteten Führungen wird eine Aufwandsentschädigung erstattet.

Die Termine für die in fünf Blockseminaren stattfindende Waldführerausbildung stehen bereits fest. Die Einführung und Vermittlung von Grundlagen stehen vom 8. bis 12. April auf dem Programm, am 6. und 7. Mai geht es um Walddynamik und Biodiversität, vom 23. bis 26. Mai ist Umweltbildung das Thema und um Organisation und Management sowie den Nationalpark Šumava geht es vom 26. bis 29. Juni. Die Abschlussprüfungen finden am 1. und 2. August statt.

Weitere Informationen zur Waldführerausbildung sowie das Bewerbungsformular gibt es auf der Homepage des Nationalparks Bayerischer Wald unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/jobs. Für Fragen steht Thomas Michler zur Verfügung (08552 9600-167 oder thomas.michler@npv-bw.bayern.de)