Durch Wiesen und Wälder am Vogelsang

Diese Woche erwartet uns eine spannende Wanderung im Landkreis Deggendorf. Auf einer 9-km-langen Strecke entdecken wir sommerliche Wiesen, traumhafte Waldbilder und wundervolle Ausblicke ins Land. Um die knapp 500 m Aufstieg am Vogelsang bis zum dem auf 1022 m gelegenen Klosterstein zu bewältigen, sollten wir genügend Zeit mit ins Gepäck nehmen, um diese Tour zu genießen.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, gelangt mit dem Rufbus 8221 (Deggendorf – Bernried) an unseren Startpunkt: Bushaltestelle Rebling im Gemeindegebiet Bernried. Autoreisende stellen ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz oberhalb davon ab. circa 100 m unterhalb der Bushaltestelle richten wir uns der Wandermarkierung 6a folgend nach Krackl und Faßlehen. Die Beschaffenheit lässt zunächst einen reinen Privatweg vermuten, dennoch befinden wir uns am richtigen Weg.  Im Schatten der Bäume passieren wir ein altes Kneipbecken und erreichen kurz darauf Krackl, dessen Wiesen uns mit dem sommerlichen Zirpen der Heuschrecken begrüßen. Weiter geht‘s bis zu den Bergwiesen bei Faßlehen. Von dort geht es nun den 6er Wanderweg bergauf nach Vogelsang, mit ersten Aussichten ins Graflinger Tal. Im weiteren Verlauf stoßen wir auf den Goldsteig und die Nr.9. Wir folgen der 9, einem kurzen Stichweg, hoch zum Klosterstein. Ein ergreifender Blick zum Großen Arber belohnt uns. Zurück auf der Forststraße richten wir uns zwar nach der 6-er Markierung, achten aber parallel auf die Beschilderung des Goldsteigs, passieren dabei den Aussichtspunkt Regensburger Stein. Von da erspähen wir sogar gleich 2 unserer heimatlichen Flüsse: Donau und Isar. Nach weiteren 2 km Kilometern entlang der Bergflanke gelangen wir auf einen waldrandgelegenen Wanderparkplatz. Hier ist bereits der Ort Grün sichtbar. ACHTUNG! Um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen, verlassen wir auf halber Höhe der Wiese den markierten Wanderweg und biegen links in einen schräg nach hinten verlaufendem Trampelpfad ein.  Diesem unmarkierten Weg folgen wir bis zu einem alten Holzlagerplatz, von dem aus wir ein Stück auf einem Forstweg zurücklegen. In einer leichten Geländemulde finden wir rechterhand die Markierung 6b. Hier biegen wir ab, bleiben aber wir nicht auf dem Rückweg, sondern folgen nach ca. 5 m einem etwas verwilderten Weg nach links hinten. Sozusagen laufen wir einmal um den Baum mit der Wegmarkierung herum. Über leichte Serpentinen, vorbei an einem Hochsitz gelangen wir auf einen Schotterweg. Dort wenden wir uns nach links und erreichen den Parkplatz querend die Bushaltestelle zurück nach Rebling.

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