Handwerkskammer übergibt Urkunden an Meisterbeste in Straubing

Für ihre Leistungen in der Meisterprüfung ehrte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz heute 19 junge Handwerksmeister des Jahrgangs 2017/2018 im Sparkassensaal in Straubing mit einer Ehrenurkunde samt Medaille. Sie haben in der Meisterprüfung in ihrem jeweiligen Beruf als Beste abgeschnitten. „Sie sind ein gutes Beispiel dafür, wie man im Handwerk mit einer dualen Ausbildung einen tollen Karriereweg einschlagen kann“, zollte der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber den Geehrten seinen Respekt. Um den vier Meisterinnen und 15 Meistern zu gratulieren, kamen auch zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik.

Meister erwartet eine vielversprechende Zukunft
„Sie haben attraktive und innovative Berufe gelernt, mit denen Sie sich auf die Zukunft freuen können“, so Haber. Die Chancen von Menschen mit beruflicher Bildung seien ähnlich gut wie die von Hochschulabsolventen, auch in Sachen Bezahlung. „In Zukunft wird der Wettbewerb hier noch mehr zugunsten des Handwerks ausschlagen“. Immerhin gewährleiste das Handwerk die tagtägliche Versorgung mit unverzichtbaren Produkten und Dienstleistungen – vom gesunden Frühstücksbrot über maßgefertigte Möbel bis hin zur Installation von digitaler Haustechnik. Eine Chance für junge Handwerker sehe er außerdem in der Übernahme bestehender Betriebe: „Etwa 11.000 stehen in den nächsten zehn Jahren in Ostbayern zur Übergabe an.“ Mit über 200.000 Beschäftigten und 16.000 Lehrlingen allein in Ostbayern sei das Handwerk das „Herzstück des Mittelstands“. Der Meistertitel sei dabei der Garant für Qualität. In diesem Zusammenhang bat er die Anwesenden, künftig verstärkt für die Aus- und Weiterbildung in ihrem Wirtschaftsbereich zu werben.

Handwerk ist regional verwurzelt und innovativ
Auch Hausherr Walter Strohmaier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederbayern-Mitte, gratulierte den Meisterbesten: „Ich wünsche Ihnen, dass sie nicht nur nach schneller Rendite streben und beweisen können, dass bodenständige Arbeit von Erfolg gekrönt ist.“ Dass sein Haus 60 Prozent der Kredite an den Mittelstand vergebe, zeige die tiefe Verwurzelung des Handwerks in der Region. Ebenso Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr begrüßte die Absolventen in der heutigen „Hauptstadt des ostbayerischen Handwerks“. Die Wirtschaftsgruppe meistere Tag für Tag den Innovationsdruck der Digitalisierung, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren. Dabei sei der Meister von zentraler Bedeutung. „Er ist eine Marke, um die uns die Welt beneidet.“

Die Auszeichnung der Meisterbesten fand im Vorfeld der alljährlichen zentralen Meisterfeier in der Straubinger Joseph-von-Fraunhofer-Halle statt, in der anschließend 998 Handwerker ihren Meisterbrief erhielten.