Der Verein Zeitwende e.V. tritt für eine nachhaltige Lebensweise ein

„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“ (Jane Fonda)

Neuschönau. Die mittlerweile verstorbene Ursula Klöpper und Martina Kirchpfening gaben den Anstoß. Sie bewegte die zentrale Frage, welche Möglichkeiten zu einer nachhaltigen Lebensweise man praktisch umsetzen kann und ob es andere Menschen gibt, die ähnlich leben wollen. Ein öffentlicher Aufruf stieß hier im Bayerischen Wald auf großen Zuspruch. So entstand ein kleines Netzwerk – die weitere Entwicklung führte dann im Jahre 2016 zu der Gründung des gemeinnützigen Vereins Zeitwende e.V. mit Martina Kirchpfening als ehrenamtliche erste Vorsitzende. Inzwischen umfasst das Netzwerk über 100 Personen – wichtig ist für alle das lokale Handeln.

Der Begriff „Permakultur“, der oft im Zusammenhang mit zukunftsweisender Landwirtschaft genannt wird und die Ziele des Vereins prägt, erstreckt sich weit darüber hinaus und umfasst viele Aspekte der Sorge um Mensch und Natur: Ökologisch die Umgebung gestalten, Werkzeuge und Technologien rohstoffschonend einsetzen, Kultur und Bildung respektvoll in der Gemeinschaft pflegen, Gesundheit und Wohlbefinden im Einklang mit der Natur gestalten sowie Finanzen und Wirtschaftlichkeit fair und ethisch organisieren.

Prototyp Komposttoilette (Foto: Zeitwende e.V.)

„Kultur“ – von Menschen Geschaffenes – soll mit „Natur“ so verknüpft werden, dass diese Verbindung permanent und nachhaltig möglich ist. Der Verein und das Netzwerk sind keine Gruppe von unrealistischen Weltverbesserern. Es geht um konkrete Ansätze, die meistens ohne großen Mitteleinsatz umgesetzt werden können.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 08/18.