MdEP Weber besucht BMW Group Standort Dingolfing – Corona-konforme Produktion

Dingolfing. Einen Kennenlernbesuch beim neuen Leiter des BMW Group Werks Dingolfing, Christoph Schröder, nutzt der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber, um sich vor Ort zugleich über die Produktionsabläufe unter Corona-Bedingungen zu informieren. Besonders erfreut zeigte sich Weber, dass nach der Corona-Zwangspause im Zwei-Schichtbetrieb am Standort Dingolfing wieder für den Weltmarkt produziert werde. Dazu wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, das von den Mitarbeitern in der Produktion mit hoher Disziplin umgesetzt wird, wie Betriebsratsvorsitzender Stefan Schmid berichtet.

„Die Bedeutung des BMW Group Standorts in Dingolfing, gemeinsam mit Landshut, steht für jeden Verantwortungsträger in Niederbayern außer Frage“, sagte Manfred Weber. Gerade in der jetzigen Phase infolge der Corona-Pandemie möchte er dies mit einem Besuch am Standort Dingolfing unterstreichen. Werkleiter Christoph Schröder freute sich über den „Antrittsbesuch“ des niederbayerischen Europaabgeordneten. Man sei mit rund 18.000 Mitarbeitern in Dingolfing nicht nur der größte Arbeitgeber Niederbayerns, sondern zugleich mit 800 Auszubildenden der größte Ausbildungsbetrieb der Region. In der Regel würden diese auch anschließend übernommen. „Allein die Lohn- und Gehaltssumme, die wir jedes Jahr ausschütten beläuft sich auf über eine Milliarde Euro, die wieder in die Region als Kaufkraft fließt“, sagte Schröder.

Natürlich beobachte man sehr aufmerksam die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung, nehme aber zur Kenntnis, dass der Weltmarkt in einigen Regionen langsam wieder anlaufe. „Das sorgt für etwas mehr Stabilität am Standort und auch bei den Zulieferbetrieben“, so Schröder weiter. Und innerhalb der BMW Group zeichne die beiden niederbayerischen Standorte auch die hohe Motivation der Mitarbeiter aus, mit der sie ihrer Tätigkeit nachgingen, lobte Schröder die Belegschaft. „Die Mitarbeitermotivation ist der Pluspunkt in Niederbayern.“ Er selbst habe im November vergangenen Jahres als Werkleiter in Dingolfing „die Traumposition innerhalb der Group“ übernehmen dürfen.

Einen Einblick in die modernen Fertigungsabläufe unter Corona-Bedingungen gab es beim Rundgang durch Produktion (Foto: M. Birgmann, BMW)

Die hohe Motivation der Mitarbeiter sei auch mitentscheidend für die Konzernentscheidung gewesen, den Technologieträger BMW iNEXT in Dingolfing zu produzieren. „Damit bringt BMW eine neue Generation von vollelektrisch betriebenen Fahrzeugen auf den Markt, mit denen eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern erzielt werden könne“, so Schröder weiter. Durch den Mix von Fahrzeugen mit hoch effizienten Verbrennungsmotoren, PlugIn-Hybrid-Antrieben und Elektroautos werde BMW seine CO2-Ziele erreichen. Manfred Weber fühlte sich bestätigt, dass die europäische Gesetzgebung notwendig war, um bei den Autobauern einen Anstoß zur CO2-Einsparung zu geben. „An diesem Beispiel sieht man aber auch, dass die Fahrzeugbauer mit Innovation und technischen Mitteln diese gesetzlichen Vorgaben erreichen und sogar noch unterbieten können.“

Bei der anschließenden Besichtigung der Produktion konnte sich Manfred Weber selbst ein Bild von der Corona-konformen Fertigung machen. Einzelne Fertigungsprozesse seien umgestaltet worden, um etwa Mindestabstände einhalten zu können. Die Mitarbeiter bestätigten, dass die Umsetzung des Hygienekonzepts den Produktionsablauf nicht störe und sie sich gleichzeitig sicher fühlten. So trage eine Vielzahl an Mitarbeitern auch in Bereichen einen Mund-Nase-Schutz, in dem dies gar nicht vorgeschrieben sei. Wie Betriebsratsvorsitzender Stefan Schmid betonte, sei den Mitarbeitern durchaus bewusst, dass sie mit ihrem Verhalten für die Gesamtsituation der Belegschaft des Werks, aber auch des Unternehmens hohe Verantwortung tragen. „Deshalb gibt es hier auch hohe Disziplin“.

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