Schüler aus Schleswig-Holstein lernen eine Woche lang Geoinformationssysteme kennen

Neuschönau. Einmal quer durch die Republik reisten neun Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule im Augustental, um eine Woche den Nationalpark Bayerischer Wald zu erforschen. Im Rahmen des Esri-Sommercamps im Jugendwaldheim lernten sie spielerisch die Handhabung von Geoinformationssystemen (GIS) kennen. Am Ende entstand verwertbares Kartenmaterial, das von den jungen Besuchern aus Schleswig-Holstein bei der Abschlussfeier am Freitag im Hans-Eisenmann-Haus vorgestellt wurde.

Im Fokus des einwöchigen Aufenthalts standen Gruppenarbeiten, bei denen die Schüler mit Hilfe von GPS-Geräten Daten sammelten und diese schließlich auswerteten. Dabei wurde das Felswandergebiet in Hinblick auf Infrastruktur und Naturausstattung kartiert, eine Verbiss-Inventur durchgeführt und eine Umfrage unter Besuchern anhand von Kartenmaterial dargestellt. Für die gelungene Präsentation der Ergebnisse durften sich die Jungforscher kräftig Applaus abholen, unter anderem von Neuntklässlern der Nationalpark-Schule Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium aus Grafenau, die selbst schon viel GIS-Erfahrung sammeln durften.

“Ihr habt wirklich tolle Arbeit geleistet“, bilanzierte Rita Gaidis, Leiterin des Jugendwaldheims. Lehrerin Imke Bortmann gab das Lob wiederum zurück: “Wir wurden super betreut. Es war insgesamt sehr schön im Nationalpark Bayerischer Wald.“ Neben den “Arbeitseinsätzen“ an GPS-Gerät und Computer standen schließlich auch Ausflüge auf dem Programm. So wanderten die Schüler aus der Nähe von Kiel unter anderem zum Sonnenaufgang auf den Lusen, durchs Tier-Freigelände oder über den Baumwipfelpfad.

(Bild: Die neun Schüler aus Norddeutschland erarbeiteten unter Anleitung von Jugendwaldheim-Leiterin Rita Gaidis (hinten von linsk), Lehrerin Imke Bortmann, Esri-Mitarbeiter Fabian von Bechen und Lehrer Nils Jansen verschiedene Karten – Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

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