Ein Helferkreis kümmert sich um Asylbewerber in Tittling

Tittling. Der ehemalige REWE-Supermarkt in Tittling wurde 2015/16 in eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber umgebaut. Eine Unterbringung von Asylbewerbern erfolgte erst Mitte Mai 2018. Das Gebäude bietet Platz für maximal 97 Personen. Derzeit (Stand 10.08.2018) sind 59 Personen dort untergebracht. Es handelt sich um zehn Familien mit minderjährigen Kindern aus den Staaten Nigeria, Syrien, Jemen und Aserbaidschan sowie Einzelpersonen aus Aserbaidschan, Benin, Irak, Iran, Nigeria, Sierra Leone und Syrien. Bis zur Entscheidung über ihren Asylantrag verbleiben die Bewohnerinnen und Bewohner in der Regel in der Tittlinger Gemeinschaftsunterkunft. Im Fall einer Asylberechtigung, der Zuerkennung von Flüchtlingsschutz oder subsidiären Schutzes können sie sich um einen privaten Wohnraum kümmern.

In die Gemeinde eingebunden

Neun schulpflichtige Kinder besuchen bereits die hiesige Schule, sechs Kleinkinder werden nach den Ferien den lokalen Kindergarten besuchen. Die Einrichtung ist nicht zu weit außerhalb des Ortes, alle Geschäfte und öffentliche Einrichtungen sind fußläufig erreichbar. Auch die Busanbindung, der Radweg sowie viel Grün und Platz im Außenbereich der Anlage sind vorhanden, für die Kinder gibt es zudem Spielgeräte.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link (Seite 6); ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 33/18.