(von Tobias Schmidt)

Seit Anfang April 2016 ist der Verien “Sea Eye e.V.“ des Regensburger Unternehmers Michael Buschheuer von der lybischen Küste unterwegs und rettet schiffbrüchige Flüchtende im Mittelmeer vor dem Ertrinken.

Mit dem gleichnamigen umgebauten Fischkutter konnten in bislang 14 Missionen 5568 Menschen gerettet werden. Das Rettungsprojekt finanziert sich komplett aus Spenden, dazu arbeitet die komplette Crew ehrenamtlich. Wichtigste Rettungsmaßnahme ist dabei, SOS abzusetzen und eine professionelle Hilfe einzuleiten.
Jedoch waren nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) Ende 2016 etwa 3120 getötete Flüchtlinge auf den Mittelmeerrouten zu beklagen, und es machten sich insgesamt mehr Menschen auf die gefährliche Passage als 2015.

Am Montag, 23. Januar wird Michael Buschheuer, Gründer von “Sea Eye“ ab 19 Uhr im Evangelischen Zentrum St. Matthäus, Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1 über die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer berichten, und über seine Motivation, denen zu helfen, denen keine Regierung hilft.

Organisiert wurde der Vortrag von dem Verein Asylcafé Passau n.e.V. Der Eintritt ist frei.

(Bilder: sea-eye.org)