Der ZAW Donau-Wald entmüllt vier Landkreise und die kreisfreie Stadt Passau

Bereits seit dem Jahr 1975 kümmert sich der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald (ZAW) um die Abfallentsorgung in den Landkreisen Regen, Deggendorf, Freyung-Grafenau und Passau sowie in der kreisfreien Stadt Passau.

Über den ZAW Donau-Wald

Die ständig wachsenden Müllmengen waren Anlass für die Gründung des Verbandes. Die Deponie des Zweckverbandes wurde aus der ehemaligen Hausmülldeponie des Ortes Außzernzell, einer Tongrube, geschaffen. Durch die Tonschicht im Boden war das 36 Hektar große Gelände am besten für diese Zwecke geeignet. Heute ist es der größte derartige Standort in Bayern. In der Deponie werden ausschließlich nicht brennbare Abfälle, wie etwa künstliche Mineralfaserabfälle, Asbestabfälle und teerhaltiger Straßenaufbruch, eingelagert. Dies geschieht zwischen zwei speziellen, dicken Abdeckungen, welche jeden Kontakt der Abfälle mit dem Grundwasser vermeiden. Sickerwasser wird durch ein Rohrsystem abgeleitet. Auch die bei der Verrottung entstehenden Gase werden durch Rohre zu einem kleinen Kraftwerk auf dem Deponiegelände geleitet, wo sie schließlich der Stromerzeugung dienen. Diese Energie wandert im Anschluss an das öffentliche Netz. Große Teile des Müllbergs sind nach der Abdeckung des Mülls bereits renaturiert, also so gut wie möglich in den ursprünglichen Zustand versetzt worden. Zu diesem Zweck ist eine Art Biotop entstanden, das Insekten, Schmetterlingen und Reptilien zugutekommt.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 22/18.