Landkreis Freyung-Grafenau reagiert auf starke Nachfrage an sonnigen Tagen

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist auch nach den Sommerferien immer noch ein beliebtes Ausflugsziel für Tagesgäste und Urlauber. Das zeigt sich auch an der Nutzung der Igelbusse, die an schönen Wochenendtagen durchaus an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Um hier die Situation etwas zu entspannen, hat sich der Landkreis in Absprache mit der Nationalparkverwaltung und den Busunternehmern entschlossen, an schönen Sams- und Sonntagen künftig sieben zusätzliche Fahrten auf der Igelbusline 601-Rachelbus einzuplanen.

„Es freut uns natürlich außerordentlich, dass der Bayerische Wald immer noch so viele Besucher anzieht. Das ist wichtig für unsere Betriebe, die so auch einige der Ausfälle wieder wettmachen können, die sie in der Corona-Zwangspause erlitten hatten. Mit den zusätzlichen Fahrten wollen wir den Aufenthalt der Gäste noch angenehmer gestalten“, erklärte stellvertretende Landrätin Helga Weinberger zur Maßnahme.

Auch Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald begrüßte das Mehr an Fahrten: „Der Nationalpark ist im Herbst erfahrungsgemäß hoch frequentiert“, so Leibl. Gerade am Rachel biete sich die Nutzung der Igelbusse für Besucher an, die eine Rachelüberschreitung vom Gfäll zur Racheldiensthütte oder umgekehrt planen.

Konkret werden am kommenden Wochenende zu folgenden Zeiten Zusatzfahrten eingeplant, vormittags um 9.17, 10.17 und 11.17 Uhr von Spiegelau P&R-Parkplatz nach Gfäll-Parkplatz und nachmittags um 14.41, 15.41, 16.41 und 17.41 Uhr von Racheldiensthütte Richtung Riedlhütte/Spiegelau.

Landkreis und Busunternehmer haben sich darauf geeinigt, dass man diese Zusatzfahrten– je nach Wetterlage – auch an den kommenden Wochenenden einplanen will.

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