Modegeschäfte bleiben wegen Lockdown auf Winterware sitzen

München. „Das bayerische Kabinett hat auf Initiative von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Abholmöglichkeiten für Kunden des bayerischen Einzelhandels geschaffen – sogenannte „click-and-collect“- oder „call-and-collect“-Leistungen.

So sollen diese Unternehmen trotz des verschärften Lockdowns in die Lage versetzt werden, Ware abzusetzen. Das ist eine große Hilfe, genügt jedoch nicht. Deshalb fordern wir den Bund auf, im Einzelhandel gezielt das Problem der großen Lagerbestände an Winterware anzugehen.

Diese konnten wegen der angeordneten Schließungen nicht abgesetzt und auch weiterhin nur in reduziertem Umfang verkauft werden. Bei Saisonartikeln wird mit den Erlösen aus dem Wintergeschäft in der Regel die Sommerware finanziert und umgekehrt. Neben den Fixkosten ist unverkaufte Ware daher eine finanzielle Belastung, die in größerem Umfang Insolvenzen auslösen kann. Das gilt es unbedingt zu verhindern. Die Überbrückungshilfe III des Bundes ist eine wichtige Maßnahme, muss aber genau diesen Umstand – die Fixkostenproblematik – künftig berücksichtigen.“

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