Die Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Die Lieferungen von medizinischen Mund-Nase-Masken sind problematisch und auch deren Qualität ist nicht immer gesichert. Umso beruhigender ist die Tatsache, dass FFP2-Masken nun auch im Bayerischen Wald produziert werden. Manfred Eibl, wirtschaftspolitischer Sprecher und Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER-Fraktion zeigte sich bei seinem Besuch bei der Ringelaier Firma Feuchter Bekleidungsmanagement AG beeindruckt. 12.000 FFP2-Masken und 150.000 Medizinische Masken stellt das Traditionsunternehmen pro Tag her ‑ jede einzelne davon im eigenen Haus. Eine Qualitätsgarantie, die gerade für die lokalen Gemeinden und Apotheken wichtiger denn je ist. Nach dem Ansturm auf die Apotheken klagen viele von ihnen wieder über Lieferungsschwierigkeiten.

Als Anfang 2020 die Corona-Pandemie ihren Lauf nahm, beschloss Feuchter, die Produktion von Mund-Nasen-Masken aufzunehmen. Zu dieser Zeit haben bis zu 20 Näherinnen im Werk in Ringelai und in Heimarbeit Masken für die schnelle Versorgung der Bevölkerung hergestellt. Gleichzeitig wurde der Entschluss gefasst, je zwei Anlagen zur Produktion von OP- und FFP2-Masken zu kaufen. Mittlerweile arbeiten in Ringelai 20 Mitarbeiter – davon 15 Vollzeitkräfte im 2-Schicht-Betrieb. Zur Erhöhung der Kapazitäten sucht das Unternehmen weiterhin Arbeitskräfte, die Interesse daran haben, ein regionales Produkt zu fertigen.

Seit einer Woche kann sich das Unternehmen nun auch über die FFP2-Zertifizierung freuen. Mit der Medical- und PSA-Line ist ein Schutz vor viralen und bakteriellen Infektionen, Staub und anderen Partikeln gesichert. Um eine 100%ige Qualität zu gewährleisten, erfolgt die Herstellung der Masken ausschließlich im eigenen Haus. Auf Subunternehmen wird vollständig verzichtet. Nicht ohne Grund, stehen unter Umständen sogar Menschenleben auf dem Spiel. Für die Gemeinden der Region dürfte dieses Unternehmen in jedem Fall interessant sein. Kurze Lieferwege und Made in Bavaria.

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