CSU-Fraktion im Kreistag konstituiert sich – Erfolgreichen Weg fortsetzen

Freyung. Die CSU-Kreistagsfraktion hat sich vor Beginn der neuen Periode des Kreistages Freyung-Grafenau konstituiert. Dabei ergaben sich keine personellen Änderungen, sondern die CSU-Kreistagsfraktion möchte mit dem gleichen Führungspersonal und zusammen mit CSU-Landrat Sebastian Gruber den erfolgreichen Weg der letzten sechs Jahre fortsetzen. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis wird damit weiterhin die CSU-Kreistagsfraktion führen.

Die aufgrund der Corona-Pandemie unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen und mit ausreichendem Abstand der einzelnen Teilnehmer stattfindende konstituierende Fraktionssitzung nutzte die Fraktion zur Neuwahl ihres Führungspersonals sowie für eine Wahlnachlese der Kommunalwahlen. Die CSU-Kreistagsfraktion bestätigte dabei den bisherigen Fraktionssprecher Max Gibis in seinem Amt. Auch seine beiden bisherigen Stellvertreter Karlheinz Roth und Josef Gutsmiedl wurden im Amt bestätigt. Das Amt des Schriftführers übt wie bisher Tassilo Pichlmeier aus sowie das Amtes des Fraktionskassiers wie bisher auch Helga Weinberger. „Damit haben wir eine bewährte Mannschaft an der Spitze der Fraktion, die zusammen mit unserem Landrat Sebastian Gruber sowie allen anderen Fraktionen im künftigen Kreistag konstruktiv für eine Weiterentwicklung des Landkreises arbeiten wird“, gab Fraktionssprecher Max Gibis einen kurzen Ausblick auf die anstehenden Herausforderungen, die insbesondere aufgrund der zu erwartenden Mehrkosten für den Kreishaushalt aufgrund der Corona-Pandemie nicht kleiner geworden sind.

Außerdem blickte Gibis zurück auf die Kommunalwahlen, bei denen die CSU bei den Wahlen zum Kreistag am 15. März diesen Jahres 21 Mandate erringen hatte können. „Damit haben wir zwar ein Mandat verloren, das Ergebnis ist aber insgesamt trotzdem mehr als zufriedenstellend, da wir wieder mit Abstand die größte Fraktion stellen und bei der Anzahl der absoluten Stimmen sogar einen Anstieg um 23.695 Stimmen von 756.992 auf 780.687 verzeichnen konnten“, so Gibis. „Bemerkenswert ist dieses Ergebnis insbesondere auch deshalb, weil mit 10 Gruppierungen zwei Gruppierungen mehr als noch im Jahr 2014 zur Wahl standen, die den Einzug ins Kreisgremium auch schafften. Angesichts dieser Tatsache ist es mehr als respektabel, dass mit 34,96 % das Ergebnis von vor sechs Jahren fast wieder erreicht werden konnte.“ Gibis sah das gute CSU-Ergebnis vor allem in der guten Arbeit der CSU-Kreistagsfraktion in den letzten sechs Jahren sowie in den bürgernahen und geerdeten 60 Kreistagskandidaten begründet. „Zusammen mit unserem Landrat Sebastian Gruber, der mit 69,22% im ersten Wahlgang bei vier Kandidaten ein überragendes Ergebnis eingefahren hat, haben wir in den letzten sechs Jahren erfolgreiche und solide Sachpolitik betrieben. Die guten Ergebnisse sowohl für Landrat Sebastian Gruber als auch für die gesamte CSU-Kreistagsliste sind der Dank der Bürgerinnen und Bürger für diese konstruktive Arbeit. Diese gilt es nun natürlich fortzusetzen“, betonte Gibis.

Max Gibis ging bei seiner Wahlanalyse auch noch kurz auf respektable Einzelergebnisse ein. Neben dem auch für den Kreistag überragenden Ergebnis von Landrat Sebastian Gruber, der 61.332 Stimmen erreichen konnte, hob Gibis insbesondere die guten Ergebnisse von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (47.007 Stimmen) und dem ehemaligen Landrat Ludwig Lankl (25.382 Stimmen), der von Listenplatz 60 auf Platz 5 nach vorne gewählt wurde, hervor. „Auch die Bilanz der Bürgermeisterkandidaturen fällt für die CSU im Landkreis Freyung-Grafenau überaus positiv aus“, erwähnte Gibis noch am Rande. So konnte die CSU ihre Bürgermeister im Landkreis von 11 auf 14 steigern und in Neureichenau, St. Oswald-Riedlhütte, Grainet und Haidmühle den Rathausposten erobern. „Rechnet man Leo Meier aus Röhrnbach, der auch CSU-Mitglied ist, dazu, sind es sogar 15 Gemeinden“, so Gibis.

Einziger Wehrmutstropfen ist das Berechnungsverfahren zur Verteilung der 60 Mandate anhand der Stimmenanzahl. Bei den Kommunalwahlen wird dabei dabei das „Sainte-Lague-/Scheppers“-Verfahren angewendet, bei dem die CSU auf 21 Mandate kommt. „Wäre wie bei früheren Wahlen das Auszählungsverfahren nach D´Hondt angewendet worden, hätte die CSU-Fraktion im Kreistag ihre 22 Sitze behalten“, stellte Gibis fest.

Im Hinblick auf die konstituierende Kreistagssitzung am 18. Mai mussten auch sämtliche Ausschüsse und Gremien besetzt werden. Fraktionsführer Max Gibis hatte dazu in zahlreichen Gesprächen versucht, die fachlich geeignetsten Kreistagsmitglieder für die CSU in die jeweiligen Gremien zu entsenden. „Ich bin sehr zufrieden mit den Besetzungen“, so Gibis. „Wir haben eine tolle Mannschaft, bei der jeder seine Kompetenzen einbringt. Die Besetzung war eine sehr kollegiale Mannschaftsleistung.“

Schließlich gratulierte Fraktionssprecher Gibis noch Landrat Sebastian Gruber zu seiner Wahl zum Sprecher der niederbayerischen Landräte. „Dass er das Vertrauen von seinen niederbayerischen Kollegen hierfür erhalten hat, zeigt, wie hoch Sebastian Gruber unter den Landratskollegen geachtet ist. Diese verantwortungsvolle Aufgabe ist ein großer Vertrauensbeweis und wird ein großer Imagegewinn für unseren Landkreis werden“, fasst Gibis zusammen.

×

(Anzeige)

×