ÖDP-Antrag zur Entwicklung rund um die Vornholzstraße

„Die Vornholzstraße braucht eine verbesserte Verkehrsplanung. Das Verkehrskonzept entspricht dort nicht mehr der intensiven Entwicklung“, meinen Stadt- und Bezirksrat Urban Mangold und ÖDP-Fraktionschef Paul Kastner nach einem Treffen mit Anwohner Stefan Stadler.

„Es gibt neue Wohnanlagen mit erfreulich vielen Kindern, ein neues Stadtviertel an der Graneckerstraße, neue Supermärkte und das neue Jugendamt. Hinzu kommt demnächst das neue Polizeiämtergebäude. Der Verkehr steigt dadurch naturgemäß enorm“, so die Beobachtung der ÖDP-Fraktion.

Problematisch sei der Durchgangsverkehr zur Vermeidung der Danzigerstraße sowie des Staus vor dem südlichen Brückenkopf der Strauß-Brücke auf der B12. Außerdem werde die Höchstgeschwindigkeit häufig nicht eingehalten. „Auf diese Entwicklung gibt es bislang keine dem Wohngebiet angemessene verkehrsplanerischen Antworten“, meinen Kastner und Mangold.

Deshalb hat die ÖDP-Fraktion Mitte August einen Antrag bei OB Dupper eingereicht, über den demnächst beraten wird: Die Verwaltung soll demnach ein Konzept zur Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Vornholzstraße erarbeiten. Unter anderem sollen dabei folgende Möglichkeiten geprüft werden: Maßnahmen gegen überhöhte Geschwindigkeit, Tempo 30 – zumindest in Teilbereichen, ein Zebrastreifen auf Höhe der Passavia, bauliche Maßnahmen zur Verlangsamung des Verkehrs und die Ausweisung von Radwegen, schreiben die ÖDP-Antragsteller.