Der langjährige Bundestagsabgeordnete Ernst Hinsken ist tot. Der niederbayerische CSU-Politiker starb im Alter von 77 Jahren. Hinsken saß von 1980 bis 2013 im Bundestag.

Ernst Hinsken ist am vergangenen Sonntagnachmittag verstorben. Hinsken saß 33 Jahre lang als direkt Gewählter für den Wahlkreis Straubing-Regen im deutschen Bundestag – ebenso war er bei mehreren Bundestagswahlen Stimmenkönig. Mehr als 74 Prozent der Erststimmen hat er bei der Wahl 2005 geholt.

Zum Tod des langjährigen Bundestagsabgeordneten Ernst Hinsken, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., erklärt der niederbayerische Europaabgeordnete, EVP-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende CSU-Parteivorsitzende Manfred Weber:

„Ernst Hinsken war nicht nur ein Vollblutpolitiker, er war für ganze Politikergenerationen ein Vorbild: Seine Einsatz- und Leistungsbereitschaft, die Leidenschaft und auch die Hartnäckigkeit, mit der er sich für die großen und kleinen Projekte und Themen seiner Heimat eingesetzt hat, brachten ihm weit über Niederbayern hinaus Anerkennung. Er hat dabei immer auf das Vertrauen der Menschen und den enormen Rückhalt in seinem Wahlkreis setzen können, nicht zuletzt, weil er vielen Menschen in persönlichen Anliegen hat helfen wollen und können. Er konnte es selten akzeptieren, dass es für ein Problem keine Lösung geben sollte. Besonders beeindruckt hat mich stets sein soziales Engagement, vor allem für Menschen mit Behinderung, das er außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung zusätzlich zu seinen vielfältigen Aufgaben gelebt hat. Vor seinem Lebenswerk können wir uns mit Dankbarkeit und Anerkennung nur verneigen.“

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