Leidenschaft, Möglichkeiten und Menschen finden

Passau. Ehrenamtliche finden – gewinnen – begeistern: Darum ging es in einem ganz neuartigen Seminar, das die Malteser kürzlich für ihre Ehrenamtlichen im Seniorentreff anboten. In dem Workshop sollen Ehrenamtliche an der Basis angesprochen werden.

Die Malteser testen zurzeit diese neue Fortbildung zum Thema Helfergewinnung. Es soll nicht mehr die Werbung in Fokus stehen, sondern jeder Einzelne. Deswegen tourt der Organisationsentwickler und Kommunikationstrainer Matthias Sprekelmeyer, der dieses Seminar zusammen mit dem Referat für Verbandsentwicklung der Malteser-Zentrale entworfen und erdacht hat, im Moment durch ganz Deutschland und machte auch Station in Passau. Seine Aufgabe ist es, in einer ersten Runde begeistere „Dozenten“ für die Zukunft zu finden und vor allem, sein Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen.

Leidenschaft versprühen – wofür brennst Du bei den Maltesern? Möglichkeiten eröffnen – wie und wo kannst Du mit Deiner Malteser-Geschichte begeistern? Menschen finden – Zufall, Arbeit, Glück und Netzwerke? Diesen Fragen und deren Beantwortung widmeten sich die Teilnehmer zusammen mit dem Dozenten.

„In drei Stunden holte man alle Teilnehmer kurz und knackig zurück zu dem Kern ihrer Begeisterung. Zusammen suchten wir unsere Leidenschaft für die Malteser und fanden dabei einen beachtlichen Pool“, erklärt der Passauer Referent für ehrenamtliche Verbandsentwicklung Falko Bönisch.

Dozent Matthias Sprekelmeyer (vorne v.l.) und die Teilnehmer Falko Bönisch (Referent für Verbandsentwicklung), Julia Schübl (Jugendgruppe Passau) und Michael Behringer (Stadt und Kreisbeauftragter Passau) sowie Stefanie Kapfhammer (Psychosoziale Notfallversorgung Passau, hinten v. l.), Johanna Paulus und Ronja Liebsch (beide Jugendgruppe Motorrad) – Foto: Malteser

„Ich hatte etwas vergessen, warum ich Malteser bin. Jetzt weiß ich es wieder“, erklärte beispielsweise Johanna Paulus. Falko Bönisch begeistert an den Maltesern folgendes: „Ich finde es großartig, wenn ich sehen kann, wie junge Menschen an ihren Aufgaben wachsen.“ Michael Behringer beantwortete die Frage, warum er Malteser ist, so: „Ich wurde mit dem Maltesergen geboren, das möchte ich weitergeben.“ Und Ronja Liebsch erklärte: „Ich glaube, ich muss öfter über mein Hobby sprechen. Ich denke, ich kann Gelegenheiten besser nutzen, um Menschen für unsere tolle Aufgabe zu begeistern.“

Matthias Sprekelmeyer fasste die Beiträge der Teilnehmer so zusammen: „Nirgends kann man sich so unglaublich toll fortbilden und entwickeln.“