Sinneserfahrungen und Stadtgeschichten

Passau. Mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erlebnissen kam eine 50-köpfige Gruppe der Malteser-Ausflugsfahrten-Familie am vergangenen Samstagabend von ihrem ersten größeren Ausflug in diesem Jahr zurück. Ziel der Reiselustigen aus Stadt und Landkreis Passau sowie den Landkreisen Freyung-Grafenau und Deggendorf war die Stadtgemeinde Rohrbach im oberösterreichischen Mühlviertel gewesen.

Beste Laune nach dem Besuch der Villa Sinnenreich hatten (vorne v.l.) Karl Fischnaller (Tiefenbach), Barbara Lehner und Birgit Wetzels (beide Passau) sowie (hinten v.l.) Gerd Ginner, Sylvia Seidl (beide Pocking), Roland Weiß (Breitenberg) und Sonja Trauner aus Passau (Foto: Krenn)

Beeindruckt waren die Besucher, was die 5.000 Einwohner zählende Stadt alles zu bieten hat. Dazu gehören drei Museen, von denen eines das erste Ziel an diesem Tag war: die Villa Sinnenreich. Hier kann man an 50 Stationen und Objekten die eigene Wahrnehmung und die Sinne auf die Probe stellen und erlebt oft Überraschungen. Viel Spaß hatten die Besucher etwa an der „Körperabdruckwand“ und staunten, als sie an den vielen Ohren des „Mister Ohrlovsky“ ihren eigenen Herzschlag hören konnten.

Am Nachmittag ging es in drei Gruppen aufgeteilt zur Stadtführung. Im Stadtgeschicheraum sahen die Gäste einen kurzen Film über Rohrbach, in der Pfarrkirche konnten sie unter anderem die wunderschöne Orgel bestaunen, sie sahen das kunstvolle Rathaus und die Dreifaltigkeitssäule, die sich bis zum heutigen Tag in Privatbesitz befindet. So manche Geschichte wekcte ihr Interesse, wie etwa die Tatsache, dass in Rohrbach als der einzigen Stadt Österreich beim Tod eines Bürgers der Mesner vom Wehrturm der Kirche dessen Namen in alle Himmelsrichtungen verkündet.

(Titelbild: Ein Teil der Gruppe bei der Stadtführung – Foto: Krenn)