21 neue Rettungsdiensthelfer und Einsatzsanitäter

Passau. Es war ein Kurs, wie es ihn so noch nie bei den Maltesern gab. Doch vermeintliche Hürden wurden genommen und so stehen nun nach erfolgreich abgelegter Prüfung 14 Rettungsdiensthelfer und sieben Einsatzsanitäter für ihre neuen Aufgaben bereit. 168 Unterrichtseinheiten umfasste der Rettungsdiensthelfer-, 84 Einheiten der Einsatzsanitäter-Lehrgang.

Die Ausbildung begann ganz normal im Malteserhaus in Hutthurm. Doch durch Corona musste der theoretische Unterricht zeitweise ausgesetzt werden. Dann traf der stellvertretende Rettungsdienstleiter Roland Bucher die mutige Entscheidung, den Lehrgang im eLearning weiterzuführen. Gleichzeitig übernahm er die Lehrgangsleitung. Das funktionierte so gut, dass die theoretischen Inhalte auf diese Weise vermittelt werden konnten, bevor an der Diözesangeschäftsstelle in Passau die praktischen Übungen auf dem Lehrplan standen. Natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften, ebenso wie bei der Prüfung, die nun anstand.

„Die Abschlusstests verliefen reibungslos“, berichtet ein ob der besonderen Situation erleichterter Roland Bucher über die schriftlichen und praktischen Prüfungen. Einen Tag lang stellten sich die 14 angehenden Rettungsdiensthelfer und die sieben neuen Einsatzsanitäter erfolgreich der Herausforderung. Erstere können nun Besatzungsmitglied im Rettungsdienst sein, während die Einsatzsanitäter jetzt bestens für den Sanitätsdienst vorbereitet sind.

Mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,16 war Stephanie Breinbauer aus Hauzenberg die Lehrgangsbeste unter allen Prüflingen aus Stadt und Landkreis Passau sowie dem Landkreis Freyung-Grafenau. Von den Leistungen machte sich auch Diözesanärztin Dr. Renate Zehner vor Ort ein Bild.

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