Lesung mit Hubert Seipel, Journalist und Langzeitbegleiter Präsident Putins

(von Tobias Schmidt)

Passau. Wie wurde Wladimir Putin vom KGB-Offizier in der DDR zum mächtigsten Mann und Gestalter Russlands? Das Riesenreich entfernt sich gegenwärtig immer weiter von den Vorstellungen Westeuropas oder der Vereinigten Staaten von Amerika. Der russische Präsident kritisiert heftig “die Doppelmoral des Westens“.

Seit den Ereignissen auf dem Kiewer Maidan herrscht Dauerfrost mit guten Aussichten auf eine neue Ost-West-Eiszeit. Wie aber konnte es Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion wieder so weit kommen? Hubert Seipel gelang es als einzigem westlichem Journalisten, Präsident Putin während der letzten fünf Jahre zu begleiten. Seipel schrieb zuvor für Der Spiegel und Stern, war für den Hörfunk tätig; seine Fernsehdokumentationen zu Volkswagen, “Ich, Putin“ (2012) sowie das erste Exklusivinterview mit dem nach Russland geflohenen Whistleblower und ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowden (2014) wurden weltweit beachtet.

Am Mittwoch, 15. Februar liest Hubert Seipel in der Passauer Buchhandlung Rupprecht, Ludwigstraße 18, aus seinem Buch “Putin. Innenansichten der Macht“ (Hoffmann & Campe, 2015). Es ist die Geschichte einer gegenseitigen Entfremdung und Enttäuschung und gewährt tiefe Einblicke in die Motive und Vorstellungen Wladimir Wladimirowitsch Putins. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr; Karten zu 8 Euro sind in der Buchhandlung erhältlich.

(Bild: Hubert Seipel – Foto: Ulla Brauer)