24 Gewinner kommen aus Niederbayern und der Oberpfalz

Der 69. Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks auf Bayernebene ist ausgefochten: 100 junge Gesellen haben sich in ihren jeweiligen Handwerksberufen gegen starke Konkurrenz aus dem gesamten Freistaat durchgesetzt. Unter den Gewinnern sind auch 24 Nachwuchshandwerker aus dem Gebiet der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Während diese Erfolgsgeschichten normalerweise jedes Jahr in einer anderen bayerischen Stadt groß gefeiert werden, muss die Siegerfeier heuer aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Ihre Urkunden und Medaillen erhalten die Sieger per Post.

Trotz Corona: Fachkräfte bleiben heiß begehrt

„Gerne hätten wir Ihnen persönlich unsere Glückwünsche überbracht. Leider macht die Corona-Pandemie das nach wie vor unmöglich“, bedauern Präsident Dr. Georg Haber sowie Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger die ausgefallene Veranstaltung. Dennoch sei ein solcher Erfolg nicht weniger anerkennenswert. „Sich bewiesenermaßen als Bayerns beste Nachwuchshandwerker bezeichnen zu können, das ist schon eine tolle Leistung, auf die die jungen Handwerker stolz sein können“, sagt Kilger. Das Handwerk freue sich, solche Talente in seinen Reihen zu haben. Trotz der Pandemie macht Georg Haber den jungen Handwerkern in Sachen Zukunftsaussichten Mut: „Die Siegerinnen und Sieger können getrost an ihr Potential glauben. Motivierte und top ausgebildete Handwerker sind und bleiben am Arbeitsmarkt heiß begehrt. Daran wird auch die Corona-Krise nichts ändern“, so Haber. Die meisten handwerklichen Leistungen seien für die Gesellschaft unverzichtbar. Stellvertretend für alle Sieger des Leistungswettbewerbs haben die Vertreter der Handwerkskammer Zweiradmechatroniker Daniel Becker aus Regensburg und seinen Ausbilder Lukas Kuffer von KL Bikes Shop & Service besucht, um die Auszeichnung persönlich zu übergeben.

Landessieger treten noch gegen bundesweite Berufskollegen an

Den Contest, bei dem sich jährlich rund 3.000 junge Handwerker in 120 verschiedenen Handwerksberufen messen, gibt es bereits seit 1951. Das Ermitteln der Sieger erfolgt in vier Stufen, beginnend auf Innungsebene, dann auf Handwerkskammer-, Landes- und final auf Bundesebene. Coronabedingt musste der Ablauf des Wettbewerbs in diesem Jahr etwas umgestellt werden: Die Besten wurde in erster Linie per Noten- und nicht per Leistungsvergleich ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind Junghandwerker, die ihre Gesellenprüfung in der Zeit vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt und zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung nicht älter als 27 Jahre sind. Mit dem Sieg auf Landesebene haben die jungen Frauen und Männer bereits die dritte Hürde genommen. Dann werden am 5. Dezember noch die besten Gesellen Deutschlands gekürt.

Weitere Informationen: www.hwkno.de/leistungswettbewerb


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