Durchschnittliche Verweildauer leicht gesunken

Im Jahr 2015 wurden in den bayerischen Krankenhäusern rund 2,96 Millionen Patienten vollstationär behandelt, 12 684 oder 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, standen 76 000 Betten zur Verfügung. Die durchschnittlich in einem Krankenhaus verbrachte Zeit war mit 7,2 Tagen im Vergleich zu 2014 um 0,1 Tag kürzer.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, betrug die Zahl der vollstationär behandelten Patienten (Fallzahl) im Jahr 2015 insgesamt 2,96 Millionen und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 12 684 (+0,4 Prozent). Parallel dazu sank die Zahl der insgesamt angefallenen Berechnungstage geringfügig um 19 892 auf 21,42 Millionen (-0,1 Prozent). Die durchschnittliche Dauer eines Krankenhausaufenthalts belief sich auf 7,2 Tage und ging damit im Vorjahresvergleich um 0,1 Tage zurück.

Im Jahr 2015 standen in den 360 bayerischen Krankenhäusern 76 000 Betten für die stationäre Versorgung zur Verfügung, das sind 93 mehr als im Vorjahr. Nahezu drei von vier Betten (71,3 Prozent) befanden sich in einem Krankenhaus eines öffentlichen Trägers, 17,2 Prozent in einem privatem Krankenhaus und 11,5 Prozent in einem Krankenhaus mit einem freigemeinnützigen Träger.

Die Auslastung der aufgestellten Betten verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 77,4 auf 77,2 Prozent. Die Betten in öffentlichen Krankenhäusern waren zu 78,7 Prozent ausgelastet, die der freigemeinnützigen nur zu 73,6 Prozent und die der privaten Einrichtungen zu 73,4 Prozent.

Im Jahr 2015 waren 139 167 Vollkräfte (mit einem direkten Beschäftigungsverhältnis, ohne Schüler und Auszubildende sowie ohne Belegärzte, von Belegärzten angestellte Ärzte und ohne Zahnärzte) in den bayerischen Krankenhäusern tätig. 115 334 Vollkräfte gehörten zum nichtärztlichen Dienst, darunter allein 49 796 Vollkräfte zum Pflegedienst und 23 833 zum ärztlichen Dienst. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der in den bayerischen Krankenhäusern beschäftigten Vollkräfte im ärztlichen Dienst um 718 (+3,1 Prozent) und im nichtärztlichen Dienst um 2 550 (+2,3 Prozent) zu, während die Zahl der Pflegekräfte dagegen nur um 891 (+1,8 Prozent) anstieg.

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