• Landtagspräsidentin Ilse Aigner gratuliert den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern des Bayerischen Clubs zu ihren Leistungen
• Abiturientinnen und Abiturienten aus fünf Regierungsbezirken erhielten in diesem Jahr die traditionsreiche Auszeichnung für ihre herausragenden Seminararbeiten
• Coronabedingt musste der Festakt im Maximilianeum abgesagt werden

München. Am heutigen Freitag hätte Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Maximilianeum eigentlich fünf Abiturientinnen und Abiturienten den Preis des Bayerischen Clubs für herausragende Seminararbeiten überreicht, in denen diese sich mit dem bayerischen Kultur- und Naturraum beschäftigt hatten. Coronabedingt musste die Veranstaltung abgesagt werden. Aigner betont in ihrer Gratulation an die Ausgezeichneten die Bedeutung der Auseinandersetzung mit unserer Heimat: „Bayern ist so vielfältig, wie die Seminararbeiten der ausgewählten Abiturientinnen und Abiturienten, die der Bayerische Club auch 2020 wieder ausfindig gemacht hat. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger haben mit ihren Arbeiten eindrucksvoll bewiesen, was für ein Potential in dieser Generation steckt. Ich gratuliere ihnen herzlich zu diesen Arbeiten und den Talenten, die hier dahinterstecken.“

Der Preis des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur wurde in diesem Jahr zum 21. Mal an Abiturientinnen und Abiturienten für herausragende schriftliche Seminararbeiten vergeben. Die Auswahl erfolgt stets gemeinsam durch den Bayerischen Club und das Bayerische Kultusministerium, unterstützt durch die Ministerialbeauftragten für die Gymnasien. Die Verleihung der Preise findet normalerweise traditionsgemäß im Maximilianeum statt, das König Maximilian II. eigens für die Förderung des hochbegabten Nachwuchses in Bayern erbauen ließ. Dieser festliche Rahmen musste heuer coronabedingt entfallen.

Die Preisträger des Jahres 2020 (in alphabetischer Reihenfolge):

Johannes Bauer, Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid:
„Der Bildstockvirtuose Jacob Bindrim“ (Leitfach Kath. Religionslehre)

Johannes Kreiselmeier, Peutinger Gymnasium Augsburg:
„`Beutetürken´: Kriegsgefangene aus den Türkenkriegen“ (Leitfach Geschichte)

Eva-Maria Marold, Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen:
„Hospizarbeit mit Fokus auf das Ehrenamt in Verbindung mit dem Beispiel Landkreis Freyung-Grafenau“ (Leitfach Kath. Religionslehre)

Christoph Schöndorfer, Karlsgymnasium Bad Reichenhall:
„Lepidopterische Kartierung einer ausgewählten Streuwiese im Landschaftsschutzgebiet Tumpen und dem Krumbichl“ (Leitfach Biologie)

Nadja Steinke, Reichsstadt-Gymnasium Rothenburg:
„Straßenumbenennungen als Mittel des nationalsozialistischen Aufarbeitungsprozesses unter Berücksichtigung der Ludwig-Siebert-Straße in Rothenburg ob der Tauber“ (Leitfach Geschichte)

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