Berlin/ Freyung. Angesichts der von der bayerischen Staatsregierung vorgegebenen Sparmaßnahmen für den Landkreis Freyung-Grafenau übt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Kreisrätin Rita Hagl-Kehl scharfe Kritik. „Wenn wir freiwillige Leistungen des Landkreises einsparen müssen und dann als Landkreis für Familien nicht mehr attraktiv sind, brauchen wir uns über die Abwanderung nicht zu wundern“, so die Bundestagsabgeordnete.

„Genau durch diese Sparmaßnahmen wird der ländliche Raum noch mehr kaputt gemacht. Herr Gibis könnte sich als CSU-Landtagsabgeordneter auch mal für unseren Landkreis einsetzen – wenn wir uns ansehen, dass unserem Landkreis schlechte Zukunftschancen prognostiziert werden, dann müssen wir handeln und das Handeln darf nicht nur im Kaputtsparen liegen“, unterstreicht Rita Hagl-Kehl.

Außerdem kritisiert sie die Terminansetzung seitens des Landrats für diese bedeutsame Kreistagssitzung. „Herr Landrat Gruber weiß ganz genau, dass ich nicht an den Kreistagssitzungen teilnehmen kann, wenn Sitzungswoche des Deutschen Bundestages in Berlin ist. Ursprünglich war die Kreistagssitzung in einer Nicht-Sitzungswoche geplant und wurde dann wieder verschoben. Herr Gruber hat mir persönlich versichert, dass er bei der Terminfestsetzung die Sitzungswochen des Deutschen Bundestages berücksichtigen wird, so dass ich an den Kreistagssitzungen teilnehmen kann. Daran hat er sich nicht gehalten – ein Schelm der Böses dabei denkt“, beanstandet Rita Hagl-Kehl.

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