Delegation aus dem Landkreis beim Neujahrsempfang des Umweltministeriums

Freyung/München. Politik ist manchmal nichts anderes als das Bohren von dicken Brettern. Da gilt es, etwas, das man unbedingt erreichen will, bei jeder sich bietenden Gelegenheit anzusprechen. Aus diesem Grund hat eine Delegation des CSU-Kreisverbandes Freyung-Grafenau beim Neujahrsempfang des Bayerischen Umweltministeriums das Gespräch mit der Umweltministerin Ulrike Scharf bezüglich dem „Nationalpark-Packerl“ gesucht.

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hatte bereits im alten Jahr 2017 gefordert, dass anlässlich des 50. Geburtstages des Nationalparks Bayerischer Wald im Jahr 2021 ein sogenanntes Geburtstagspaket geschnürt wird, um den Nationalpark aufzuwerten und für die Zukunft noch attraktiver aufzustellen. MdL Max Gibis, Landrat Sebastian Gruber sowie die Bürgermeister Karlheinz Roth und Max Niedermeier haben nun die Gelegenheit genutzt und beim Neujahrsempfang des Bayerischen Umweltministeriums die Umweltministerin erneut auf das „Nationalpark-Packerl“ angesprochen. Konkret forderten die CSU-Politiker aus dem Landkreis dabei die Ertüchtigung von Waldschmidthaus und Tummelplatzhütte, den Lückenschluss des Nationalpark-Radweges zwischen Ludwigsthal und Bayerisch Eisenstein sowie die Übernahme der Nationalparkbasisstraße und der Gfällstraße als eine der wichtigsten Erschließungsstraßen des Nationalparks in die Straßenbaulast des Freistaates.

Staatsministerin Ulrike Scharf zeigte sich bei dem angenehmen Gespräch offen für die Idee des „Geburtstagspackerl“ für den Nationalpark und freute sich auch über das Engagement der politischen Vertreter aus Nationalparkregion. Den Abgeordneten Max Gibis bat sie schließlich noch um seine Unterstützung bei der Bereitstellung der dafür erforderlichen finanziellen Mittel durch den Bayerischen Landtag im nächsten Doppelhaushalt.