Zwei Bürger des Ortes wurden Auszeichnungen verliehen

Tittling. Einen voll besetzten Saal mit Tittlinger Bürger konnte der 1. Bürgermeister Helmut Wilmerdinger im Tittlinger Rathaus begrüßen. Anlass des Abends war die Verleihung von kommunalen Auszeichnungen an zwei Tittlinger Bürger.

In Anwesenheit des stv. Landrates Raimund Kneidinger sowie des 2. Bürgermeisters Josef Artmann und des 3. Bürgermeisters Robert Koller beschrieb er den Anlass des Abends mit den Worten: „Am heutigen Abend ehren wir Bürger für ihren unermesslich wichtigen Einsatz bei all ihrem Tun und Handeln für ihre Gemeinde zum Wohle der Gesellschaft und zum Wohle eines funktionierenden Gemeinschaftslebens innerhalb der Bevölkerung.“

Der evangelische Pfarrer Thomas Plesch erhielt die Bürgermedaille des Marktes Tittling in Gold. Thomas Plesch ist bereits seit 25 Jahren in Tittling tätig und stammt aus Nürnberg. Er hat einen großen Zuständigkeitsbereich, der bis in die Gemeinden Tiefenbach und Ruderting reicht. In vielen Ehrenämtern tätig, widmet er sich außerdem der Kulturarbeit. Unterstützt wird er von ca. 80 ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern. Pfarrer Plesch bedankte sich nach seiner Ehrung mit einer kurzen humorvollen Rede.

(v.l.) Stv. Landrat Raimund Kneidinger, Pfarrer Thomas Plesch, 1. Bürgermeister Josef Artmann und 3. Bürgermeister Robert Koller (Foto: MuW/r.demont)

Die zweite Ehrung ging an Herbert Stadler. Ihm wurde die Ehrenbürgerwürde des Marktes Tittling verliehen. Stadtler, im Ort als „Sir Herbert Stadler“ bekannt , wirkte lange Zeit im Marktrat des Ortes und unterstützte in seiner Funktion zahlreiche wichtige kommunale Projekte. Von 2006 bis 2014 wirkte er als Stellvertreter des Bürgermeisters. Zusätzlich als Mitglied in zahlreichen Vereinen hat er sich um den Ort verdient gemacht. Selbst die Natur hat er in sein Wirken einbezogen. Sein besonderes Augenmerk gilt dem Dreiburgensee und dort u.a. auch den Schwänen. Deshalb wird er zusätzlich Schwanenvater genannt. Bürgermeister Wilmerdinger bezeichnet Herbert Stadler als Tittlinger „Orginal“, ein Urgestein. Dies bewies der Geehrte auch als er nach der Ehrung in seiner Dankesrede daraufhin wies, dass schon sein Vater in der Kommunalpolitik tätig war. Dieser habe damals mit viel taktischem Geschick im Kreistag und in der Gemeinde erreicht, dass der Dreiburgensee in den Besitz der Gemeinde kam.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den evangelischen Kirchenchor unter der Leitung von Roland Rimbeck.