Soccer-Platz und Bogenschießanalgen in Kirchberg vorm Wald besichtigt

Kirchberg vorm Wald/Fürstenstein. Erstmals haben sich die kommunalen Jugend- und Seniorenbeauftragten der ILE-Gemeinden des Passauer Oberlands gemeinsam getroffen. Organisiert von ILE-Projektmanagerin Gabriele Bergmann für das Handlungsfeld Demografie besichtigten die neuen kommunalen Vertreter für Jugend und Senioren die Sportanlagen in Kirchberg vorm Wald, Gemeinde Tiefenbach.

Bürgermeister Rudolf Müller, der für den Bereich Demografie zuständig ist, begrüßte 25 Vertreterinnen und Vertreter der genannten Zielgruppen sowie seinen Bürgermeisterkollegen Helmut Willmerdinger aus Tittling. Er zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse und auch darüber, dass so viele Personen bereit sind, sich der Jugend- oder Seniorenarbeit in ihrer Gemeinde anzunehmen. Dafür bedankte er sich auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen. Sein besonderer Gruß galt den neu gewählten Beauftragten der elf ILE-Gemeinden, die fast ausnahmslos anwesend waren.

Zunächst stellte Josef Fehrer, Vorstand des DJK SV Kirchberg vorm Wald die Anlage „seines“ Vereins vor. Sowohl der Soccer-Platz als auch die Bogenschieß-Anlage seien vor einem Jahr eingeweiht und über eine LEADER-Förderung errichtet worden. Der Verein habe, trotz der Fördermittel, einen hohen Beitrag durch Eigenleistung erbracht. Das Warten und die Arbeit hätten sich aber gelohnt, so sein Resümee.

Die Soccer-Anlage werde rege genutzt und ist allzeit zugänglich. Es gebe keine Probleme mit den Jugendlichen, die sich hier aus der ganzen Umgebung zum Kicken treffen. Das Vereinsleben ist in Kirchberg vorm Wald sehr intakt. Gibt es doch allein im Sportverein rund 700 Mitglieder. Auch der Bogensport genießt immer größer werdenden Zulauf. Dort sind allein 75 Mitglieder aus dem Ort selbst und dem Umland organisiert. Klein fing es an, wie Herbert Wiederer, der Initiator der Bogenschießanlage, ausführt. Mittlerweile freuen sich die Schützen über regen Zulauf. Kein Wunder, denn die Bogenschützen finden eine ruhig gelegene und attraktive Anlage vor. Sowohl Jugend- als auch Seniorenvertreter konnten sich selbst bei ein paar Schießübungen mit dem Bogen von der Attraktivität dieses Trend-Sports überzeugen und zeigten sich sehr angetan. Dabei hob Wiederer hervor, dass es sich beim Bogenschießen um eine Sportart handelt, die für alle Generationen, auch die Älteren, gut geeignet ist.  

Bogenschießanlage: Bürgermeister Helmut Willmerdinger (Tittling) ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen (Foto: ILE Passauer Oberland)

Die Besichtigung der Sportanlagen in Kirchberg vorm Wald und ihr Anreiz für alle Altersklassen war nur einer der Gründe für die erste Einladung an Jugend- und Seniorenvertreter gemeinsam. Das anschließende Beisammensein beim Kirchenwirt nutzte man zum gegenseitigen Kennenlernen und einen ersten Austausch untereinander. Dabei zeigte sich, dass es unterschiedliche Ansätze gibt, die man zwischen Jugend- und Senioren in der Gemeinde gemeinsam angehen könnte: Unternehmungen oder auch gegenseitige Unterstützung, wie z.B. PC-Kurse zwischen Jung und Alt zu organisieren, einen Teil des Ferienprogramms gemeinsam auf die Beine zu stellen oder mal gegenseitigen Einblick in die Bedürfnisse der Altersklassen zu geben, um mögliche Schnittstellen zur Zusammenarbeit auszuloten. „Die ILE fungiert gerne als Koordinator und Unterstützer“, betonte Rudolf Müller in diesem Zusammenhang.

Joses Weiss (Jugend- und Seniorenvertreter aus Büchlberg) und die Jugendbeauftragten Josef Stadler sowie Johannes Schober (verdeckt) aus Windorf verfolgen die Anweisung von Herbert Wiederer (Foto: ILE Passauer Oberland)

Diese kleine Exkursion innerhalb des ILE-Gebiets hat erneut bewiesen, dass das gemeinsame Erleben und der Austausch darüber für alle Teilnehmer neue Erkenntnisse und Impulse setzen kann. Tenor zum Abschluss war daher, dass man sich generationenübergreifend – zumindest künftig einmal pro Jahr – zu so einem Austausch treffen möchte.  

×

(Anzeige)

 

×