„Blöd ist nur, wenn man wegschaut“

Böhmzwiesel. Mit dem Erlernen von Erster Hilfe kann man nicht fruh genug beginnen. Das haben auch die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Böhmzwiesel erleben dürfen, als sie im Juli an sechs Terminen in jeweils zwei Schulstunden die Malteser mit deren Grundschulprojekt „Kleine Heldentaten“ zu Besuch hatten.

Das Malteser-Team um Jugendgruppenleiterin und Ausbilderin Yvonne Oberneder vermittelte dabei die Grundlagen rund um das Thema Erste Hilfe in altersgerechter Form. Was macht man, wenn sich eine Person verschluckt hat? Wann wird ein Druckverband benötigt? Auf was muss man beim Notruf achten? Und vieles mehr.

Die Schüler durften dabei natürlich auch selber Hand anlegen und alle Hilfeleistungen ausprobieren, wobei ihnen das Anlegen von Verbänden am meisten Spaß machte. Das kristallisierte sich beim Abschlussfeedback vor der Verleihung der Urkunden heraus, die alle Schüler nach Bestehen eines kleinen Erste-Hilfe-Tests erhalten haben. Schulleiterin Astrid Glaser freute sich über das Engagement der Mädchen und Jungen und auch Yvonne Oberneder hatte nur lobende Worte für die sehr interessierte Gruppe.

Das Projekt „Kleine Heldentaten“ will neben der Vermittlung von Erster Hilfe auch die Sozialkompetenz sowie das Verantwortungsgefühl der Kinder stärken. Daneben sollen vor allem Hemmnisse abgebaut werden. „Blöd ist nur, wenn man wegschaut und nichts tut. Helfen kann jeder, auch die Jüngsten“, betonte Yvonne Oberneder. Die Ausbildung an der Grundschule Böhmzwiesel wurde mit Unterstützung der Schule, des Elternbeirats und der Versicherungskammer-Stiftung ermöglicht.

(Bild: Die „kleinen Helden“ der Grundschule Böhmzwiesel mit Schulleiterin Astrid Glaser (r.) und Ausbilderin Yvonne Oberneder (stehend 3.v.l.) – Foto: Malteser)