Jahresklausur verspricht viel Sorgen aber auch genau so viel Optimismus

Bei der diesjährigen Klausurtagung des Kreisjugendrings Freyung-Grafenau konnte der 1.Vorsitzende Georg Peschl, Geschäftsführer Tim Weidinger, die Mitarbeiterinnen aus dem Sachbüro, Moderator Hansjörg Hauser sowie sein Team aus der Vorstandschaft in der Volksmusikakademie Freyung begrüßen.

Da die Tagesordnung speziell auf das Vorgehen und die Ausrichtung des KJR für 2020 ausgearbeitet und im Vorfeld geplant wurde, konnte man nach einer kleinen Einführungsrunde relativ schnell Hauptpunkte bearbeiten. In der Einführungsrunde wurde ziemlich schnell klar wie es aktuell um den Kreisjugendring bestellt ist. So war es von April – November 2019 schon eine sehr schwere Zeit für den ehrenamtlichen Vorstand sowie für die beiden Sachbürodamen Friedericke Niedermeier und Hildegard Köck. „Wir sind an unsere Grenzen gestoßen, haben dennoch viel gemeistert und sind an Erfahrung gewachsen. Der Zusammenhalt ist dadurch noch besser geworden“ So beschrieb der 2. Vorsitzende Sebastian Ortner die Geschäftsführerlose Zeit.

Mit dieser Erkenntnis konnten alle Anwesenden in den Hauptteil der Klausur gehen. Auf der Tagesordnung erschien dieser Punkt als „Ausrichtung KJR FRG in Bezug auf Freizeiten Geschäftsstelle & Personal“. Nach kurzer Abarbeitung offener Punkte aus der Klausurtagung 2019, leitete der Moderator in diesen Punkt über und gestaltete eine offene Runde, bei der jeder seine Bedenken, Sorgen und Ängste vortragen konnte. Hier wurde relativ schnell deutlich, dass es sehr viele Sorgen gab. Diese galt es nun durch Gruppengespräche zu analysieren und eine Lösung und Struktur für die Ausrichtung des KJR herbeizuführen. Durch die sehr gute und einfühlsame Leistung von dem Moderator Hansjörg Hauser gelang dies sehr gut. Das Hauptaugenmerk basierte hierbei auf Offenheit und Ehrlichkeit. Im frühen Nachmittag konnten bereits erste Ziele definiert und Aufgaben verteilt werden. Verbandsarbeit, Freizeiten, Einarbeitung neuer Geschäftsführer, Haushaltsverantwortlichkeit sind Schlagwörter der Klausur 2020. Durch das mittlerweile sehr erfahrene Team und dem Moderator, zudem auch ein sehr freundschaftliches Verhältnis gepflegt wird, konnten die genannten Punkte zügig und strukturiert abgearbeitet werden.

Bevor es dann zum Abendessen und dem kameradschaftlichen Teil der Klausur ging, wurde eine hauptamtliche und eine ehrenamtliche Runde durch Herrn Hauser getrennt voneinander befragt und hier über die genannten Sorgen gesprochen. Am nächsten Tag würde dann ein klarer Auftrag für den KJR Freyung-Grafenau daraus hervorgehen.

Nach dem Abendessen wurde in geselliger Runde noch über Privates und der geplanten Ausrichtung gesprochen. Am nächsten Morgen konnten dann alle Teilnehmer der Klausur nach dem reichhaltigen Frühstück gestärkt in die Abschlussrunde gehen. Hier wurde von dem Moderator ein klares Ziel und ein strukturierter Fahrplan um dieses zu erreichen vorgestellt. Hier steht eine klare Aufgabenverteilung sowie kooperatives Verhalten aller Beteiligten klar im Vordergrund. Resultierend aus dem Vortag wurden nochmal alle Gedanken neu gesammelt und geordnet.

Erste geplante Ziele würden gleich in der darauffolgenden Arbeitswoche in die Tat umgesetzt. So würde das neue Freizeitprogramm 2020 in Druck gegeben. Soviel sei hier gesagt, dass sehr viel traditionelle Veranstaltungen wie Skifreizeit, Kleidertauschparty, Ostereiersuche oder Camps Platz finden, es aber auch Neuerungen gibt. So wurde das Programmheft farblich neu Gestaltet, um noch schneller gewünschte Aktionen zu finden, sowie auch mal ein Versuch gemacht eine Freizeit an einem Samstag anzubieten. Kinder und Eltern könnten also gespannt sein.

Am Ende der Klausur hatte jeder noch die Möglichkeit abschließende Gedanken vorzubringen, bevor es nach dem Mittagessen nach Haus ging. Jeder Teilnehmer war sich zwar bewusst, dass nochmal sehr viel Arbeit auf alle zukommen wird, aber dennoch blickt man mit viel Zuversicht und Optimismus in die Zukunft. Jedem wurde bewusst, dass man Ziele nur gemeinsam schaffen kann und gesteckte Ziele nur Schritt für Schritt zu bewältigen sind. Am Ende lag also viel Erleichterung und Vorfreude auf die Zukunft in der Luft. Der Kreisjugendring Freyung-Grafenau ist personell zwar neu aufgestellt, verfolgt aber nach wie vor nur ein Ziel für das er steht, eine gute und starke Jugendarbeit im Landkreis zu leisten.