Ein-Personen-Stück gibt Einblick in die gefährliche Gedankenwelt der Reichsbürger

Die Reichsbürger tauchen immer wieder in den Nachrichten auf, meist nach Polizei-Razzien und Nennungen im Verfassungsschutz-Bericht. Aber was sind das eigentlich für Leute? Um ihre Ziele und Überzeugungen kennen zu lernen, kann unzählige Einträge im Internet studieren. Oder man trifft einen. Einen wie Olaf S. aus Annalena und Konstantin Küsperts Ein-Personen-Stück „Der Reichsbürger“.

Olaf S. ist Reichsbürger und er will der Welt erklären, wie er denkt und lebt. Warum er daran glaubt, dass es die Bundesrepublik Deutschland gar nicht gibt. Warum er keinen Personalausweis hat. Und was seiner Meinung nach alles in unserem Land falsch läuft. Er gibt Einblicke in eine Welt und eine Gesinnung, die den allermeisten von uns sehr fremd sind. Vieles klingt anfangs noch logisch, ja fast vernünftig. Über unsinnigen Bürokratismus haben wir uns ja alle schon geärgert. Doch je länger er redet, desto dunkler und gefährlicher werden seine Visionen.

Die Autoren Annalena und Konstantin Küspert zeigen in „Der Reichsbürger“ die Gefährlichkeit dieser oft belächelten, aber brandgefährlichen politischen Bewegung, die in den letzten Jahren immer mehr Zulauf findet. In der Inszenierung von Spielleiterin Christiane Silberhumer spielt Olaf Schürmann den Reichsbürger.

Termine im September 2020

Passau: 27. (18.00, PREMIERE)

Karten sind an der Theaterkasse im Stadttheater Passau (Tel. 0851/92919-13, Fax: -62, E-Mail: theaterkasse@passau.de) erhältlich. Die Öffnungszeiten der Kasse sind Di-Fr, 10-13.00 Uhr und Di, Do, Fr 16-17.30 Uhr; Abendkasse (ohne Vorverkauf) ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

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