Röhrnbach. Seit 1992 unterstützt der Katholische Frauenbund Röhrnbach die Rumänienhilfe Wegscheid im KDFB der Diözese Passau und so stand für die rührigen Mitglieder fest, dass sie sich auch von einem fiesen Virus nicht ausbremsen lassen in ihrem Engagement und sie organisierten wieder eine Sammelaktion von Hilfsgütern.

Innerhalb von nur zwei Stunden war ein ganzer Lastwagen samt Anhänger von vielen fleißigen Helfern vollbepackt worden mit säckeweise Kleidung und Bettwaren, Fahrrädern, Kinderwägen, Spielsachen, Brillen, Gehhilfen und vieles mehr, die nach Wegscheid in das Zentrallager gebracht wurden. Dort wiederum werden die Sachspenden sortiert und für den Transport nach Rumänien vorbereitet, um dort bedürftige Kinderheime, Krankenhäuser und Familien in den Dörfern Medias und Alba Julia in Siebenbürgen zu unterstützen. Nach wie vor ist ein Großteil der Bevölkerung in dieser armen Region auf Hilfe angewiesen und die Corona-Krise hat die Lage zusätzlich verschlimmert.

Besonders erfreulich ist es, dass der Frauenbund Röhrnbach alle Jahre – ohne langes Bitten – viele freiwillige Helfer für die Durchführung dieser Sammelaktion findet. So ist es auch für Herbert Knab eine Selbstverständlichkeit, dass er trotz „Ruhestand“ alljährlich den Lastwagen samt Anhänger, den die Fa. Bachl immer kostenlos zur Verfügung stellt, nach Wegscheid chauffiert.

So waren viele „alte Hasen“, aber erfreulicher Weise ebenso neue Helfer, an diesem Samstagvormittag im Einsatz und halfen beim Entladen der Autos und Verstauen auf dem Lastwagengespann – alles unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen. Auch Altbürgermeister Josef Gutsmiedl kam mit einem vollgepackten Auto und als Dank für die Durchführung der Aktion ließ er ein besonderes „Hilfsgut“, nämlich einen Kasten Bier, für die Helfer stehen.

Belohnt wurden die fleißigen ehrenamtlichen Helfer mit Getränken und Brotzeit, die von Marieluise Degenhart sowie dem Frauenbund gesponsert wurden. Alle Helfer erhielten außerdem noch ein kleines Geschenk vom KDFB als Dank überreicht.

Gut gestärkt fuhren dann noch einige Helfer mit in das Zentrallager nach Wildenranna zum Entladen des Lkws, denn auch das ist ein wahrer Knochenjob.

Jeden ersten Freitag im Monat findet von 13.30 – 17 Uhr in der ehemaligen Schule in Wildenranna, Burgstallstr. 6, ein Flohmarkt statt, dessen Verkaufserlös ebenfalls der Rumänienhilfe zu Gute kommt und für „Flohmarkt-Fans“ viel zu bieten hat.

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