Freyung. Mit der Nominierung ihrer Stadtratsliste startet die Junge Wähler Union Freyung als eine der ersten Gruppierungen im Landkreis Freyung-Grafenau offiziell in den Kommunalwahlkampf 2020. 

Der Vorsitzende Christoph Weishäupl begrüßte zur Nominierungsversammlung neben den Kandidatinnen und Kandidaten auch die amtierenden JWU-Stadträte Christoph Endl und Lothar Dumm, Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, JWU-Kreisvorsitzenden Sebastian Schlutz sowie zahlreiche weitere Stadträte und interessierte Bürger.

Für Weishäupl ist der frühzeitige Nominierungstermin ein Symbol für das große politische Engagement sowie die Bereitschaft vieler junger Freyunger zur Übernahme von Verantwortung. Die JWU setze ein lebendiges Zeichen, dass die junge Generation entgegen der landläufigen Meinung sehr wohl dazu bereit ist, sich kommunalpolitisch einzubringen und sich jenseits von Protestbewegungen um Mitsprache in gewählten Entscheidungsgremien zu bemühen.

In ihrem Kandidatenfeld, welches sich im Altersbereich zwischen 18 und 34 Jahren bewegt, deckt die JWU ein breites Spektrum an beruflichen und ehrenamtlichen Hintergründen ab. Auch verfüge die junge Liste bereits über einen großen Erfahrungsschatz im vorpolitischen Raum. In der gelebten Tradition des Wettbewerbs um die besten Ideen für Freyung möchte die JWU ihr kooperatives Verständnis von Kommunalpolitik auch zukünftig fortsetzen. Fraktionsvorsitzender Christoph Endl blickte auf die Entwicklung der JWU zurück, welche sich 2007 als Verein gründete und mit Hanno Kenst 2008 erstmals in den Freyunger Stadtrat einzog.

Bei der Kommunalwahl 2014 konnte die JWU ihr Ergebnis fast verdoppeln und zog mit Christoph Endl und Lothar Dumm in Fraktionsstärke in den Stadtrat ein. Endl zeigte sich zuversichtlich, dass die Junge Wähler Union ihre bisherigen Mandate mindestens verteidigen könne, da sie nach der CSU die aktivste politische Gruppierung in Freyung darstelle und auf ein erfolgreiches Arbeiten im Gremium zurückblicken könne. Die Stadträte Christoph Endl und Lothar Dumm werden sich bei der bevorstehenden Kommunalwahl über die Liste der CSU um ein neuerliches Mandat bewerben und wollen so aktiv zu einer Verjüngung der JWU-Fraktion sowie des gesamten Stadtrats beitragen.

Kreisvorsitzender Sebastian Schlutz lobte den Mut der jungen Mannschaft, sich in einer Zeit, in der selbst Lokalpolitikern oft Hass und Anfeindung im Netz entgegenschlägt, aktiv für Heimat und Demokratie einsetzen. Der Startschuss zur Kommunalwahl am Tag der Deutschen Einheit sei ein Symbol lebendiger und gelebter Demokratie. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich zeigte sich überzeugt, dass Kommunalpolitik auch viel Spaß machen kann. Viele Ideen konnten in den letzten Jahren in Freyung umgesetzt werden, wobei deren Entwicklung stets eine Teamleistung sei und nicht den Erfolg eines Einzelnen darstelle.

Heinrich lobte Weishäupl für seine Professionalität in der Führung der Jungen Wähler Union sowie bei der Formierung eines starken Teams für die anstehende Stadtratswahl. Ferner zollte er den Stadträten Endl und Dumm für ihre zukunftsweisende Entscheidung Respekt, dem politischen Nachwuchs im Rahmen der JWU eine Chance zu eröffnen. Stadtrat Lothar Dumm freute sich über die Geschlossenheit und die Harmonie innerhalb der JWU. Diese hatte sich auch in den vergangenen Jahren bei vielen Projekten und Veranstaltungen immer wieder gezeigt.

Bei der Kandidatenvorstellung reichte die Palette der politischen Ziele von übergeordneten Themen wie Regionalentwicklung sowie Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik bis zu konkreten Projekten im Bereich der Innenstadtgestaltung, der Verbesserung des örtlichen ÖPNVs sowie der Attraktivitätssteigerung bei Freizeitangeboten für Jung und Alt in Freyung.

Die Wahl der 20 Bewerberinnen und Bewerber sowie weiterer 4 Ersatzleute für die Stadtratswahl wurde von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich geleitet. Die Nominierung der JWU-Stadtratsliste um Spitzenkandidat Christoph Weishäupl erfolgte einstimmig. Weishäupl freute sich über das starke Votum, mit welchem die Liste ins Rennen um die Stadtratsmandate geschickt wurde, und versprach einen ehrliche, authentische und respektvolle Kampagnenführung. Kommunalpolitik sei stets kooperativ zu gestalten und dürfe nicht rein konfrontativ ausgetragen werden. Auf Basis eines werteorientierten Fundaments wolle er künftig gemeinsam mit Ludwig König, Sebastian Weber und der gesamten JWU die bisherige, positive Entwicklung in Freyung aktiv begleiten und mitgestalten.