Wiederholte Vorstöße von Landrat Franz Meyer an Staatsregierung hatten Erfolg – Unter anderem Sofortgeld und Soforthilfe möglich

Passau. Landrat Franz Meyer hatte wiederholt bei der Staatsregierung auf die Gleichbehandlung der Gemeinden gedrängt, die von dem Starkregen-Unwetter am 23./24. Juli 2016 ebenso betroffen waren, wie die Stadt Passau. Bisher waren Landkreisgemeinden nicht als Bedarfsgebiet festgelegt worden. Damit wurden Bereiche des Schadensgebietes ausgeklammert. Das hatte der Landrat zuletzt auch am Rande der Tagung des Bayerischen Landkreistages gegenüber dem Heimatminister deutlich gemacht. Auch die Wahlkreisabgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Gerhard Waschler hatten entsprechend interveniert.

Entgegen einer ersten Festlegung werden jetzt auch Betroffene in den Gemeinden Thyrnau, Obernzell, Untergriesbach, Hauzenberg, Neuhaus a. Inn, Salzweg, Wegscheid und Neuburg a. Inn für das Starkregen-Unwetter unter anderem Sofortgeld und Soforthilfe erhalten Diese Nachricht von Heimatminister Markus Söder hat gestern Landrat Franz Meyer in Brüssel erreicht, wo er sich gemeinsam mit Euregio-Vertretern zu Gesprächen mit EU-Kommissaren aufhielt. Dass nun Minister Söder mit der Neufestsetzung des Bedarfsgebietes für eine “gerechte Gleichbehandlung aller Betroffenen sorgt“, sei nach Einschätzung Meyers ein großartiges Signal, dass die Staatsregierung bei ihrer Linie der schnellen und effizienten Hilfe für die Unwetter-Opfer bleibe.

Die genauen Abwicklungsmodalitäten der Hilfsmaßnahmen werden in den nächsten Tagen festgelegt.