Mehr Unterstützung bei der Arbeit vor Ort notwendig

Ruderting (25.04.18) Bereits zum zweiten Mal seit Jahresbeginn trafen sich Mitte April die Jugendbeauf-tragten der ILE-Gemeinden im Passauer Oberland. Sie kamen im Gasthaus Billinger in Sittenberg zusammen, um gemeinsam ihren Erfahrungsaustausch weiter zu pflegen und sich über die Herausforderungen ihrer Arbeit mit bzw. für die Jugendlichen in ihren jeweiligen Kommunen auszutauschen. Bereits beim ersten Zusammentreffen zeigten die Gespräche untereinander, dass es teilweise große Unterschiede in den einzelnen Gemeinden gibt, wenn es um die Jugendarbeit geht. Dies bestätigte sich auch beim erneuten Treffen als die zwei neu hinzugekommenen Beauftragten aus Tittling und Büchlberg Auskünfte zu ihren bisherigen Bemühungen gaben.

Daher war es Zielsetzung aller Beteiligten, „die wichtigsten Fragestellungen in der gemeindlichen Jugendarbeit zu benennen und gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten“, wie der Rudertinger Bürgermeister Rudolf Müller, der auch für den Bereich Demografie in der ILE federführend zuständig ist, gleich zu Beginn feststellte.
In der anschließenden Diskussion unter Moderation von ILE Projektmanagerin Gabriele Bergmann ging es zunächst darum, einen einheitlichen Nenner zu finden, was die Aufgaben eines Jugendbeauftragten in der Gemeinde eigentlich sein sollten. Schnell war klar, dass er/sie in erster Linie die Funktion eines Ansprechpartners und Vermittlers wahrnehmen muss und daher vieles mit der Kommunikation zwischen den Beteiligten zusammenhängt: ein offenes Ohr haben, Probleme analysieren, Lösungen beschleunigen und grundsätzlich den Informationsfluss in alle Richtungen fördern. Danach ging es um konkrete Gedanken und Vorschläge dazu, wie Jugendliche besser erreicht werden könnten, welchen Nutzen sie von der Arbeit der Jugendbeauftragten haben könnten und wie die Jugendbeauftragten mehr Unterstützung in ihrer Arbeit seitens der Kommune, aber auch Aufmerksamkeit seitens der Eltern und Jugendlichen erhalten könnten.

Abschließend war man sich einig darüber, dass es Sinn macht, sich regelmäßig zu treffen und auch gemeinsame Aktionen ins Auge zu fassen. Nächstes gemeinsames Ziel ist aber zunächst, eine einheitliche interne Basis über die ILE-Gemeinden hinweg für die Jugendarbeit und ihre Rahmenbedingungen vor Ort zu schaffen. Ein konkreter Vorschlag dazu soll bei der nächsten ILE-Sitzung vorgetragen werden.