Die Herbst-Vollversammlung des Kreisjugendringes Freyung-Grafenau lässt auf 2021 hoffen

Schönberg. Am 22.10.2020 trafen sich die Delegierten des Kreisjugendringes Freyung-Grafenau im KuK Schönberg zur Herbst-Vollversammlung. Hierfür ergeht ein großes Dankeschön an die Marktgemeinde Schönberg unter Leitung von Bgm Martin Pichler, der sehr kurzfristig die Räumlichkeiten zur Verfügung und bestuhlen lassen konnte.

Neben Delegierten waren auch Landrat Sebastian Gruber, einige Vertreter des Kreistages, Martina Kirchpfenning aus der KoJa und ehemaliger GF des KJR Martin Wagner seitens Bezirksjugendring vor Ort um sich über das vergangene, aktuelle und das folgende Jahr informieren zu können.

Landrat Sebastian Gruber hielt eine kurze Begrüßungsrede in der er die Wichtigkeit der Arbeit des Kreisjungendringes betonte. Auch freute er sich, dass in diesen schwierigen Zeiten nicht davor zurückgeschreckt wird Jugendarbeit zu gestalten. Die Jugendbeauftragte des Marktes Schönberg, Carina Bredl, begrüßte stellvertretend für Bürgermeister Martin Pichler die versammelten Gäste im KuK. Auch sie betonte die Wichtigkeit der Arbeit und als Jugendbeauftrage wünscht sie dem Kreisjugendring weiterhin viel Erfolg mit seiner Arbeit.

Auch Martin Wagner vom Bezirksjugendring richtete einige Worte an die Versammelten. Er freute sich v.a. darüber, dass trotz des Lockdowns und der Absage des KJR-Jahresprogramms ein tolles Sommerferienprogramm aufgestellt wurde. Er stellte außerdem kurz das Programm und personelle Veränderungen des Bezirksjugendringes vor.

Nach der Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung stellte 1. Vorsitzender Georg Peschl die Vorstands-Arbeit des letzten Jahres vor. Auf der Klausur im Frühjahr wurde neben der Einarbeitung des neuen Geschäftsführers auch die Optimierung der Arbeitsabläufe in der Geschäftsstelle beschlossen. Auch wurde die Einrichtung einer Zuschussrichtlinien Kommission beschlossen. Dafür hatte die Vorstandschaft einen Auftrag aus der letzten Vollversammlung erhalten. Leider kam hier der Corona-Lockdown dazwischen und das Thema musste auf den Sommer verschoben werden. Ein erster Versuch scheiterte, aber nach der Vollversammlung ist man zuversichtlich einen Termin mit Vertretern aus Landratsamt, Vereinen, Verbänden und dem KJR zu finden.

Anschließend stellte der Geschäftsführer Tim Weidinger die wichtigsten Vorgänge, Aktionen und Projekte des Kreisjugendringes seit der letzten Vollversammlung vor. Neben dem Ehrenamtspreis Ende 2019 stand vor allem das Sommerprogramm des KJR im Fokus. Es wurden 17 Aktionen durchgeführt. Tim Weidinger betonte, dass dies ohne die hervorragende Unterstützung seitens des ehrenamtlich gestellten Betreuerteams nicht möglich gewesen wäre. Trotz der den immer den aktuellen Gegebenheiten angepassten Programmes  und  den damit verbundenen Corona-Auflagen waren die Betreuerinnen und Betreuer sofort mit dabei, sodass alle Veranstaltungen schnell besetzt werden konnten.

Trotz auflagen erschienen viele zur Vollversammlung (Foto: Kreisjugendring FRG)

Auch im Betreuerseminar im September zeigte sich die große Unterstützung des KJR seitens des Betreuerteams. Nicht nur durch Teilnahme am Seminar sondern v.a. durch ihre gute Zusammenarbeit und ihre Ideen mit denen sie Arbeit des Kreisjugendringes fördern sind hier sehr lobenswert.

Für 2021 vermutet die Vorstandschaft und der Geschäftsführer, dass die Jugendarbeit noch immer fest im Griff von Covid-19 sein wird, und somit den Alltag stark beeinflussen wird. Entsprechend bzw. Gerade deshalb will man viele Maßnahmen durchführen. Alle natürlich mit Hygienekonzept aber so normal wie irgendwie möglich. Auch wird es zwei Programmhefte geben. Eines für das erste Halbjahr und eines für das zweite. Somit ist es möglich besser auf Entwicklungen bei den Corona-Fallzahlen reagieren zu können. Auch die Ausbildung von Jugendleitern soll wieder aufgenommen werden. Damit wird diesen Herbst bereits begonnen und 2021 daran angeknüpft und weitergemacht.

Trotz der Covid-19-Pandemie und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen nahmen viele Delegierte an der Vollversammlung teil und somit konnten am Ende sowohl die Jahresrechnung für 2019 beschlossen, der Vorstand entlastet und der Haushaltsplan für 2021 beschlossen werden.

Am Ende der außergewöhnlichen Vollversammlung war sich jeder einig: Der Kreisjugendring und seinen Verbände können zuversichtlich in das Haushaltsjahr 2021 gehen. Der KJR FRG steht also auch weiterhin für eine starke Jugendarbeit im Landkreis.

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