Eging am See. Der Sommerhitkönig 2015 der ARD Johannes Niggl traf mit seinem 1. Johannes Niggl Fest voll ins Schwarze. Mit den Tonihof Buam, Andreas Hastreiter und vor allem den Zillertaler Mandern hatte er einen Abend zusammengestellt, der begeisterte und erst weit nach Mitternacht endete. Über 250 Gäste waren in den Kursaal gekommen, darunter auch sein Fanclub, mit Elfriede Striedl an der Spitze, passend im Niggl-Grün der schmucken T-Shirts und mit Fähnchen zum Beifall Wacheln ausgestattet. Kaum hatte Moderator Christian Müller in aller Kürze auf das Kommende eingestimmt, legten auch schon die Tonihof Buam los, mit tollen Jodlern, flotten Boarischen und Ohrwürmern wie dem Landler „Auf’m Tanzboden bei der Wirtin zum Stern“.

Dann durfte Johannes Niggl ran, der am Besten war, wenn er auf seiner Steirischen los legte. Doch auch ein weiterer Sommerhitkönig, Andreas Hastreiter aus dem nahen Viechtach, stieg in die Bütt und zeigte mit einer prachtvollen Stimme ausgestattet, warum er 2012 gewählt wurde. Meisterhaft auf der Steirischen, sympathisch im Auftreten und prächtig bei den Liedern, das war Hastreiter pur.

Doch dann wurde es wild und urig auf der Bühne, denn die Zillertaler Mander traten in Aktion. Mit einer unglaublichen Dynamik rockten sie die Bühne und das Publikum. Es wurde geklatscht, geschunkelt und mitgesungen bei „Mia san de Zillertaler Mander“, „Attenzione, Zillertaler sind net ohne“ oder der Zillertaler Wirtshausrap. Auch Gerhard Niggl griff noch zur Gitarre und spielte zusammen mit seinem Sohnemann Lieder von Florian Silbereisen und den Siegerhit „Sommerfieber“. Doch dann kam der Kracher dieser Nacht, eine unglaubliche Mitternachtsshow der Zillertaler Mander. Ultimativer Höhepunkt, der Zillertaler Wirtshausrap. Eines war am Ende klar, es war ein Johannes Niggl Fest, das Appetit auf mehr machte.