Pleinting. Ein kleines Projekt mit großer Wirkung im Sinne der Verkehrssicherheit – so kann man den Nutzen der neuen Ampelanlage an der B8 Höhe Pleinting auf den Punkt bringen.
„Wir haben uns bewusst gegen einen Kreisverkehr und für die kostengünstigere Alternative einer Ampelanlage entschieden, auch damit der Schwerverkehr diese zentrale infrastruktu-relle Achse weiterhin problemlos nutzen kann“, erklärt Robert Wufka, Leitender Baudirektor am Staatlichen Bauamt in Passau bei einem Ortstermin. Gemeinsam mit MdL Walter Taube-neder, dem stellvertretenden Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Florian Gams haben die Herren gleich nach Ostern die neue Anlage offiziell in Betrieb genommen.

MdL Walter Taubeneder (m.) nimmt gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Raimund Knei-dinger (l.) die Ampelanlage auf der B8 Höhe Pleinting in Betrieb – den Ortstermin begleitet unter ande-rem der Leitende Baudirektor Robert Wufka (r.) vom Staatlichen Bauamt Passau (Foto: Stefanie Starke)

„Diese Stelle ist ein hochbelasteter Knotenpunkt mit einem Schwerlastverkehrsanteil von rund 10 Prozent – das ist eine ganze Menge. Um sicher zu kreuzen und queren reicht kein einfaches Stoppschild mehr, daher war die neue Anlage der richtige Weg“, macht MdL Wal-ter Taubeneder nochmals deutlich. Dabei entspricht die Lichteranlage dem neuesten Stand der Technik: Mittels drei unterschiedlichen Schaltprogrammen soll der Verkehrsfluss künftig bestmöglich erhalten bleiben. „Wir haben ein Morgen- und Abendprogramm, ein Tages- und ein weiteres Autobahn-Umleitprogramm – je nach Auslastung“, erklärt Wufka weiter. Um die Anlage den aktuellen Verkehrsströmen anzupassen wurde bereits vorab eine 24-stündige Verkehrszählung am Knotenpunkt durchgeführt. „Diese Signalanlage wird verkehrsabhängig im freien Umlauf betrieben. Die beiden Nebenrichtungen und die Linksabbieger auf der Hauptrichtung erhalten die grüne Anzeige über eine Videodetektion auf Anforderung“, erklärt der Leitende Baudirektor. „Nach Mattenham ein weiterer wichtiger Baustein im Vilshofener Raum, um die Verkehrssicherheit zu verbessern“, macht der stellvertretende Landrat Raimund Kneidinger nochmals deutlich. Der Landkreis Passau ist mit rund 40.000 Euro zu 29 Prozent an den Gesamtkosten in Höhe von 135.000 Euro beteiligt – diese setzen sich aus Kosten für den Erdbau, dem Stromanschluss, für die Anlage an sich, Markierungsarbeiten und die Beschilderung zusammen.