Der Naturpark Bayer. Wald e.V. hat zum wiederholten Mal eine Informationsveranstaltung für Touristiker und Vermieter in den NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein angeboten und in diesem Zuge den Auftakt für die neue grenzüberschreitende Umweltstation gegeben.

Sehr viele Besucher glauben, den Grenzbahnhof zu kennen, wenn Sie ihn von außen gesehen haben. Immer wieder gibt es erstaunte Gesichter, wenn die fünf Ausstellungen und Museen in dem historischen Bauwerk vorgestellt werden. Die dreisprachigen Ausstellungen, ergänzt durch interaktive Medien mit Apps und ausleihbaren Tabletts, bieten einen Ausstellungsbesuch auf hohem Niveau. Vor allem als Schlechtwettereinrichtung, wird der Grenzbahnhof mittlerweile sehr geschätzt. Leider nimmt mit der Entfernung von Eisenstein der Bekannheitsgrad rapide ab, obwohl mit der Bahn eine effektive, umweltfreundliche Anreisemöglichkeit besteht.

Um den Grenzbahnhof mit den NaturparkWelten bekannter zu machen, arbeitet der Naturpark weiterhin mit großem Nachdruck. Davon konnten sich 11 Touristiker und Vermieter vergangenen Freitag ein Bild machen. Durch die NaturparkWelten führte Johannes Matt, welcher nun neben seinen Tätigkeiten als Gebietsbetreuer für die Arberregion, die Umweltstation Bayerisch Eisenstein betreuen wird. Er gab einen kleinen Ausblick auf die zukünftigen Aktivitäten. So sind dieses Jahr noch viele verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema „Deutschland – Tschechien – 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs“ und intensive Vernetzungsarbeit und Aus- und Fortbildungen rund um das Thema „Fledermäuse“ eingeplant. Speziell für Lehrkräfte wird es am 28. März und am 6. Juni Fortbildungen zur Umweltstation Bayerisch Eisenstein geben. Mit der Anerkennung als staatliche Umweltstation wurde ein weiterer Meilenstein für den Grenzbahnhof gelegt. Künftig werden noch mehr Umweltbildungsprogramme für bayerische und tschechische Schulklassen angeboten, als auch jegliche Gruppenanfragen gerne entgegen genommen werden.