MdL Max Gibis zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Pieringer

Fürsteneck. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, allen neuen Bürgermeistern in seinem Stimmkreis möglichst in den ersten Monaten nach den Kommunalwahlen einen Antrittsbesuch abzustatten. Zum einen möchte sich der Abgeordnete über die aktuelle Situation der Kommunen informieren und zum anderen bietet Max Gibis den jeweiligen Bürgermeistern seine Unterstützung und Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg an. Mit seinem Besuch bei Bürgermeister Alexander Pieringer in Fürsteneck kann MdL Max Gibis nun fast schon Vollzug melden.

„Die Kommunen im Bayerischen Wald sitzen alle in einem Boot. Sie haben die gleichen Herausforderungen und Probleme. Da ist es selbstverständlich, dass der zuständige Stimmkreisabgeordnete alle Kommunen gleich behandelt und unterstützt, wo er nur kann“, so MdL Max Gibis. „Gleichzeitig sind die Rückmeldungen aus den Kommunen sehr wertvoll für die Arbeit im Bayerischen Landtag, um die Rahmenbedingungen noch weiter zu optimieren.“ Beim Gespräch mit Bürgermeister Alexander Pieringer, der das Amt in Fürsteneck im Mai von seinem Vorgänger Heinz Binder übernahm, betonte Gibis, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für die Kommunen nach dem Einbruch bei den Steuereinahmen in Folge der Corona-Krise sicherlich nicht besser werden. „Im Haushalt 2021 sind wir sehr optimistisch, dass wir keine großen Kürzungen vornehmen müssen. Doch Spielraum für neue Förderprogramme wird es nicht geben“, so Gibis. „Auch die zurück gehenden Gewerbesteuerausfälle werden größtenteils in diesem Jahr von Bund und Land ausgeglichen. Aber wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird, hängt stark von der wirtschaftlichen Entwicklung ab.“

In Fürsteneck hat Bürgermeister Alexander Pieringer bereits nach kurzer Zeit die ersten Projekte angepackt. So wird das ehemalige Schulgebäude in Atzldorf gerade energetisch über das Bundesförderprogramm „KIP-S“ saniert. Über die Dorferneuerung und die Fördersätze des „Innen statt Außen“- Programms entsteht einmodernes Gemeindezentrum. „Mit einem Anbau schaffen wir einen kleinen Veranstaltungsaal sowie eine Halle, die generationsübergreifend genutzt werden kann. Im Weiteren stehen uns dann neben einem Mehrzweckraum auch Schulungs- und Seminarräume für die Vereine zur Verfügung“, beschreibt Alexander Pieringer die Maßnahme.“ Wichtig ist es Bürgermeister Pieringer allerdings, dass die bisherigen Räume erhalten bleiben, um künftig eine breitgefächerte Nutzung zu erlauben. So wäre es dann gerade in der jetzigen „Corona-Zeit“ ein Leichtes, hier eine getrennte Beschulung durchzuführen und dem Gebäude – wenn auch nur zeitlich befristet – seine ursprüngliche Bestimmung zu ermöglichen.

Neben der Dorferneuerung stehen in der Gemeinde Fürsteneck der Anbau des Kindergartens sowie die Erschließung eines neuen Baugebietes auf der Tagesordnung. „Sowohl beim Kindergarten als auch bei der Ausweisung von Bauflächen ist der entsprechende Bedarf vorhanden, so dass es sich hierbei um zielgerichtete und sinnvolle Investitionen für die Gemeinden handelt.“

Nach dem Gespräch im Rathaus Fürsteneck besuchte Bürgermeister Pieringer mit dem Abgeordneten noch die beiden Landmaschinen-Händler in Fürsteneck-Hochwegen, bei denen aufgrund ihres Angebotsspektrums diese Koexistenz möglich ist und mit ihren Arbeitsplätzen sowie Gewerbesteuern maßgeblich zur Wertschöpfung in der Gemeinde beitragen.

Firma Landtechnik Hans Bauer ist neben dem Hauptbereich Land- und Forsttechnik breit gefächert aufgestellt, z.B. Vertrieb von Motorrollern, Gartengeräten und Fahrrädern incl. E-Bikes. Die Firma zeigt sich  mit seinem qualifizierten Team auch während der aktuellen Corona-Krise sehr zufrieden, da „der Kundenstamm, der überwiegend aus der Region stammt, unserer Firma über Jahrzehnte nach wie vor die Treue hält“, so Hans Bauer.

Ein ähnlich positives Bild zeichnete Simon Brunnhölzl, der mit seiner Firma in mehreren Generationen seit über 90 Jahren für hochwertige Produkte und Qualität bei ihren Dienstleitungen steht. „Wir haben einen großen Kern an Stammkunden, die nach wie vor unsere hochwertigen Produkte beziehen, so dass sich die Corona-Krise bisher noch nicht auf uns ausgedehnt hat. Aber auch Einbußen durch die Corona-Krise werden an unserer Geschäftsphilosophie nichts ändern“, so Simon Brunnhölzl.

MdL Max Gibis zeigte sich erfreut über den gelungen Bürgermeisterübergang in Fürsteneck und darüber, dass Neu-Bürgermeister Alexander Pieringer bereits zahlreiche Projekte angepackt hat. „Absolut stolz kann die Gemeinde auf die beiden hervorragenden Landmaschinen-Händler sein, die auch in Krisenzeiten robust da stehen und sichere Arbeitsplätze bieten“, so Gibis abschließend.

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