München. Zur aktuellen Debatte um eine Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen nimmt das Bayerische Rote Kreuz, als Träger von 123 stationären Pflegeeinrichtungen, 57 Einrichtungen der Tagespflege und 121 ambulanten Pflegediensten wie folgt Stellung:

„Die verhältnismäßig niedrige Impfbereitschaft in den Bereichen der stationären und ambulanten Pflege hat ihre Ursache in einer offensichtlich nicht ausreichenden Aufklärung in eben diesen Berufsgruppen. Berechtigten Unsicherheiten und Fragen gilt es sich mit entsprechender Aufklärung zu stellen. Eine Impfpflicht ist der falsche Weg.

Insbesondere die Mitarbeitenden in der Pflege und den Krankenhäusern haben in den vergangenen Monaten mit erheblichen Belastungen zu kämpfen. Eine staatliche Bevormundung in Form einer Impfpflicht würde zu einer immensen Demotivation führen. Das BRK ist sich sicher, dass die Impfbereitschaft mit jedem Tag und jeder Woche, aber auch mit jedem Geimpften mehr, ganz natürlich steigen wird.“

Insgesamt wurden im Bayerischen Roten Kreuz bisher 1.759 Mitarbeitende in der stationären Pflege, 217 in der ambulanten Pflege und 1.429 im Rettungsdienst geimpft (Stand: 11.01.2021).

×

×

(Anzeige)