Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Thema Sozialhilfe

Passau. Bei Hilfe zur Pflege, der Altenhilfe und der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung arbeiten die Landkreise und kreisfreien Städte seit jeher eng mit dem Bezirk Niederbayern zusammen. Dieses Miteinander wird nun durch den Abschluss von Kooperationsvereinbarungen zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Bezirk gestärkt. Die erste dieser Vereinbarungen wurde am Donnerstag zwischen der kreisfreien Stadt Passau und dem Bezirk abgeschlossen. Für den Bezirk unterzeichnete Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und für Passau Oberbürgermeister Jürgen Dupper.

Das gute Miteinander zum Wohle derjenigen Menschen, die Hilfe brauchen, laufe in der Praxis seit langem sehr gut und diene dazu, einen „Behördendschungel“ zu vermeiden und stattdessen Hilfen wie aus einer Hand zu ermöglichen. „Die Vereinbarung dokumentiert nun die ohnehin bestehende exzellente Zusammenarbeit und sichert, dass diese auch in Zukunft so fortgesetzt wird“, betonte Bezirkstagspräsident Heinrich. Oberbürgermeister Jürgen Dupper freute sich, „dass wir auf dieser Ebene zusammenarbeiten, denn für uns ist der Bezirk der Kompetenzträger im Bereich der Sozialhilfe.“

Durch intensiven Austausch sollen je nach Region individuelle Gegebenheiten und Ziele besser berücksichtigt werden. Kernaufgabe der gegenseitigen Unterstützung ist die Weiterentwicklung und Gestaltung inklusiver Sozialräume. Dazu finden zwischen Bezirk und den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten regelmäßige Treffen statt. Aufgrund der Absprachen zwischen den örtlichen und überörtlichen Sozialhilfeträgern werden Beratungsinhalte aufeinander abgestimmt und so Doppelstrukturen vermieden. Der Grundsatz „Hilfen wie aus einer Hand“ soll so in der Praxis mit Leben erfüllt werden.

Weitere Kooperationsvereinbarungen mit den übrigen Landkreisen und  kreisfreien Städten sollen in Kürze folgen.

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