Die jährliche Sammlung findet von  Mitte Oktober bis Anfang November statt

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge besteht bereits seit 100 Jahren.  Es war ein langer, oft steiniger Weg von der Gründung nach den Grauen des Ersten Weltkriegs, den Wirren der Zeit bis 1933, dem entsetzlichen Zweiten Weltkrieg, dem Chaos der Nachkriegszeit, des kalten Krieges bis zur Wiedervereinigung.

Die Kernaufgabe der Kriegsgräberfürsorge ist unverändert geblieben: die Suche nach gefallenen Wehrmachtssoldaten, ihre Bergung, ihre würdige Bestattung, die Benachrichtigung der Angehörigen. Dieser Teil der Arbeit für den Frieden ist längst noch nicht abgeschlossen. Noch sind es über 25.000 Umbettungen alljährlich.

Die Kriegsgräberstätten sind mittlerweile zu Lernorten geworden. Der Volksbund ist weltweit der einzige Kriegsgräberdienst mit eigener Schul- und Bildungsarbeit. So wird unseren nachfolgenden Generationen ermöglicht, die richtigen Schlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen. Die Coroa-Pandemie hat auch den Volksbund schwer getroffen: Schülerprojekte und Jugendlager mussten absagt werden, ebenso wie alle Reservisten- und Bundeswehrarbeitseinsätze. Mit Sorge blicken die Verantwortlichen nun auf die traditionelle Herbstsammlung. Sie ist das finanzielle Rückgrat der Kriegsgräberfürsorge.

„Bitte helfen Sie der Deutschen Kriegsgräberfürsorge bei ihrer wertvollen Arbeit. Unterstützen Sie insbesondere in diesem schwierigen Jahr die Herbstsammlung“ appelliert Schirmherr Landrat Kneidinger deshalb an die Bürgerinnen und Bürger.
Traditionell übernimmt der Landrat die alljährlich die Schirmherrschaft für die Haus- und Straßensammlung. „Wir haben mit dem Soldatenfriedhof in Hofkirchen eine zentrale Einrichtung im Landkreis Passau. Es ist mir daher auch ein persönliches Anliegen, die Kriegsgräberfürsorge in ihrer Arbeit zu unterstützen“ begründet Landrat Raimund Kneidinger sein Engagement. 

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