IHK und Förderbank trafen sich zum Abstimmungsgespräch

Die geförderten Investitionen in der niederbayerischen Wirtschaft sind weiter gestiegen – das zeigt die Herbstbilanz der LfA Förderbank Bayern. Die IHK Niederbayern kann das aus ihrem engen Kontakt zur Wirtschaft bestätigen, sie berät die Unternehmen zu Fördermaßnahmen. Sowohl bei Arbeitsplätze sichernden Darlehen wie auch bei Gründermitteln gab es demnach in den ersten drei Quartalen 2018 Zuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis einschließlich September flossen rund zwei Milliarden Euro von der Förderbank an die Wirtschaft in Gesamtbayern, davon rund 1,5 Milliarden Euro an Programmkrediten. Das bedeutet einen Zuwachs von mehr als 20 Prozent. 3.600 Gründer und Unternehmer profitierten. In Niederbayern wurden in den ersten neun Monaten des Jahres mehr als 470 Unternehmen und Kommunen gefördert, über 20 mehr als im Vorjahr. Die Kreditzusagen legten von rund 150 Millionen Euro auf knapp 200 Millionen Euro zu. So konnten die Betriebe Investitionen von rund 270 Millionen Euro finanzieren und über 17.000 Arbeitsplätze am Standort sichern sowie fast 500 neue Stellen schaffen. Auch die für die LfA zentrale Förderung für Gründer und Unternehmensnachfolger entwickelte sich weiter positiv. Besonders gefragt waren 2018 bisher Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz mit Zinskonditionen und Tilgungszuschüssen von bis zu 18,5 Prozent Förderung. Diese Zahlen präsentierten bei einer Gesprächsrunde in der IHK-Geschäftsstelle in Passau die LfA-Finanzierungsexpertin für den südbayerischen Raum, Erika Hammel, und der Leiter der Beratung der LfA, Florian Albert.

Die regelmäßigen LfA-Sprechtage der IHK bilden dabei das Scharnier zwischen der IHK Niederbayern und der Förderbank. Hier werden viele Vorfeldfragen bereits geklärt. Die IHK-Berater Hans Meyer und Manfred Högen knüpfen Kontakte zu Unternehmen, die Finanzbedarf haben und beraten zu Förderprogrammen. Die Detailarbeit leistet dann die LfA, die für ihre staatliche Förderaufgabe auf die Funktion der Kammern als zusätzliche Multiplikatoren setzt, neben den Banken vor Ort.