Großes Interesse an Erster Hilfe im Seniorentreff

Passau. Erstaunlich viele Besucher waren zum Thema Erste Hilfe in den Seniorentreff gekommen. „Ich freue mich sehr, dass wir eine so große Gruppe sind. Wichtig ist, dass man sich traut und dass man sicher wird“, betonte die neue Leiterin Andrea Brodschelm bei der Begrüßung.

Johanna Paulus, Bundesfreiwillige und Erste-Hilfe-Ausbilderin bei den Maltesern, erklärte: „Erste Hilfe fängt schon ganz klein an, beim Pflaster und beim Trösten.“ Dann ging es auch schon los: Auffinden, Notruf und haftungsrechtliche Fragen erörterte sie am Anfang. Auch wenn man körperlich nicht in der Lage sei zu helfen, könne man andere anweisen, wenn man weiß, was zu tun ist. Und man könne den Notruf absetzen. „Helfen kann jeder“, erklärte auch Andrea Brodschelm.

Gut verständlich erklärte und zeigte Johanna Paulus den interessierten Zuhörern auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die einige von ihnen übten. Dann nahm sie den Defibrillator zur Hand. Auf ihre Frage, ob jemand wisse, wo denn an öffentlichen Stellen in der Stadt so ein Gerät installiert ist, sprudelten die Antworten nur so: „An der Innpromenade, im Rathaus, nebenan in der Sparkasse, in der Stadtgalerie und im Dom.“ Die Ausbilderin erklärte, wie einfach er funktioniert und führte das zusammen mit Andrea Brodschelm auch gleich vor. Schließlich zeigte sie noch die stabile Seitenlage und verschiedene Verbände.

Die Senioren waren so interessiert an dem Thema, was nicht zuletzt am sehr lebendigen und kompetenten Vortrag von Johanna Paulus lag, dass die Erste Hilfe nun regelmäßig im Treff angeboten werden soll.