Die Feuerwehr – Freiwillige “Retter“ aus Leidenschaft

An was denken Sie, wenn Sie “Feuerwehr“ hören? Zum einen wohl an diejenigen ‚Retter‘, die zur Stelle sind, wenn es brennt oder wenn es auf unseren Straßen mal wieder gekracht hat. Dazu kommen noch Katastrophen wie die ‚Regenverwüstungen‘ 2016 im Landkreis Freyung-Grafenau. Hier waren viele Feuerwehrmänner und -Frauen aus dem Landkreis im Einsatz. Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu schauen und nachzufragen, was so eine Feuerwehr eigentlich ausmacht.

Thomas Thurnreiter, Kreisbrandinspektor für den Bereich Altlandkreis Grafenau und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, weiß genau, was die “Retter in der Not“ alles leisten müssen.

Ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder

Er wies gleich zu Beginn des Gesprächs darauf hin, dass bei den Landkreisfeuerwehren ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder tätig sind, was deren unersetzbare Arbeit umso bemerkenswerter mache. Er gab uns einen kleinen Überblick über die freiwilligen Feuerwehren im Landkreis.

Aktuell gibt es 91 Feuerwehren mit 3284 aktiven Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis. In 14 von ihnen gibt es sogar Kinderfeuerwehren, wo insgesamt 145 Kinder betreut und geschult werden. Von den aktiven Mitgliedern der Feuerwehren im Landkreis sind 374 Frauen. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen fehlen derzeit rund 200 “Mann“, um die nötige Sollstärke zu erreichen. Erfreulicherweise werden im Moment allerdings über 800 Feuerwehranwärter auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Ein Drittel davon ist weiblich.

Über 1300 Einsätze im Jahr

Der Umfang der Einsätze ist groß. 2107 Alarmierungen führten zu 1322 Einsätzen. “Zwar sind die Brandeinsätze rückläufig, aber die technischen Hilfeleistungen – insbesondere bei Unwettern – sind massiv angestiegen“, erläutert Thomas Thurnreiter die Lage.

(Die ganze Story zum Nachlesen über diesen Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 13/17)

(Bild: Opfern ihre Freizeit und begeben sich für ihre Mitmenschen in Gefahr: Die “Feuerwehr“ der FFW Thurmansbang, von links: 2. Vorstand Stefan Braumandl und 1. Vorstand Jürgen Kraus – Fotos: MuW/r.demont)

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