Ausstellungseröffnung am 3. Mai im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald

St.Oswald. Uneindeutig, melancholisch, tiefgründig, schwarzweiß – so sind die Fotografien von Martin Waldbauer, die in der Ausstellung „Hoamad/Heimat: 2013 – 2018“ im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald zu sehen sind. Die Vernissage findet am Donnerstag, 3. Mai 2018, um 19 Uhr statt.

Die Fotografien von Martin Waldbauer stehen mehr für verschachtelte Verbindungen als für klare Aussagen und eröffnen oft erst bei zweiter Betrachtung ihre Besonderheit. „Ich sehe mich als Tagebuchfotograf“, sagt Waldbauer von sich selbst. Seine Fotografien entspringen stets aus einem situativen Empfinden heraus. Sie haben keinen Wahrheitsanspruch, sondern geben Rätsel auf und regen zum Nachdenken an. Stilistisch verbindet Waldbauer Portrait, Landschaft, Stillleben und Dokumentation in klassischer, analoger Schwarzweißfotografie. Der Interpretation der Negative in der Dunkelkammer kommt eine hohe Bedeutung zu. Die meisten seiner Handabzüge auf Bartypapier sind Unikate.

Die Ausstellung „Hoamad/Heimat. 2013-2018“ ist bis zum 7. November 2018, Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 Uhr bis 17 Uhr, im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald zu sehen. Der Eintritt ist frei.