Die Unfälle des vergangenen Jahres zeigen es deutlich: Hitze und Borkenkäfer bringen immer mehr Bäume zum Absterben.

Besonders beim Nadelholz ergeben sich bei der Fällung der trockenen Stämme große Schwierigkeiten, diese auf den Boden zu bekommen.

Ursache ist das stark reduzierte Gewicht und die durch die Trockenheit verursachte Starrheit der Äste. Die Bäume bleiben oft, trotz Einhaltung der  exakten Fällrichtung, in den Kronen der Nachbarbäume hängen.

Viel zu häufig kommt es beim Versuch, die Hänger zu beseitigen, durch die  der Anwendung unsachgemäßer Methoden zu schweren Unfällen.

Die effektivste Art, einen hängengeblieben Baum sicher auf den Boden zu bekommen ist, ihn mit Hilfe einer Forstseilwinde abzuziehen.

Doch auch hier zeigen die Unfälle, dass beispielsweise durch zu geringen Abstand zum fallenden Baum Unfälle verursacht werden.

Folgende Tipps beim Einsatz der Forstseilwinde können Unfälle verhindern:

  • Nur Seilwinden verwenden, die technisch in Ordnung sind. Seilwindenprüfung durchführen.
  • Durch Teilnahme an Lehrgängen die Grundkenntnisse bei der Bedienung von Seilwinden erlernen.
  • Bäume nur mit ausreichend langen Seilen abziehen, bei direktem Zug Abstand zum gefällten Baum doppelte Baumlänge.
  • Eigener Standplatz außerhalb des Gefahrenbereiches, mit Sicht auf den Schlepper und den Baum.
  • Nur Umlenkrollen und Anschlagmittel verwenden, die für die Zugkraft der Seilwinde geeignet sind.

Jeder, der Bäume fällt, braucht Kenntnisse über sichere Methoden und geeignete Werkzeuge, um hängengebliebene Bäume sicher abzuziehen. Diese sind Seilzug (Greifzug) oder Forstseilwinde.

Richtig eingesetzt, retten sie Leben.

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