Naturpark – Veranstaltung begeistert viele Familien

Kaum hatte die diesjährige Europäische Fledermausnacht begonnen, legten gleich viele Familien mit Kindern selbst Hand an und nagelten zahlreiche Fledermausbretter zusammen. Unter Berücksichtigung der Hygieneregeln wurde auch fleißig gebastelt, aus- und angemalt. Der Naturpark Bayerischer Wald hatte zusammen mit der LBV-Kreisgruppe Regen, wie auch in den vergangenen Jahren zur Europäischen Fledermausnacht geladen. Zahlreiche Interessierte und auch ein TV-Sender waren am Samstagabend der Einladung in die Umweltstation im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein gefolgt.

Zu Beginn des Abends hatten die Besucher die Möglichkeit, eigene Fledermauskästen zu bauen und so einen aktiven Beitrag zum Schutz der Tiere zu leisten. Auch die Jüngsten kamen auf Ihre kosten, als sie unter Betreuung der aktuellen Commerzbank-Umweltpraktikantin Samira Busch bunte Papier-Fledermäuse basteln durften. Ein Rundgang durch die Fledermaus-Ausstellung der Naturparkwelten unter der fachkundigen Führung von Johannes Matt, Mitarbeiter der Naturpark-Umweltstation, schloss sich daran an. Höhepunkt im Programm war dann der Vortrag der Fledermausexpertin Susanne Morgenroth. Hier konnten die Zuhörer nicht nur einiges über den Fledermausschutz im Bayerischen Wald erfahren, sondern auch die Gründe, warum Fledermäuse so nützlich für uns Menschen sein können. Denn eine einzige Fledermaus kann bis zu 1 500 Insekten pro Stunde vertilgen, was sie zu einem wichtigen Schädlingsbekämpfer macht und die Hinterlassenschaften der Tiere eignen sich hervorragend als Gartendünger. Die abendliche Fledermausexkursion durch Bayerisch Eisenstein musste wetterbedingt abgesagt werden. Dafür blieb mehr Zeit für Fragen und Diskussion rund um die „kleinen Schatten der Nacht“.

Die vielen Familien der Fledermausnacht waren bis zum Veranstaltungsende sehr interessiert dabei. Auch der Naturpark zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung und verwies auf die Internetseite www.fledermaus-bayern.de, auf der weitere Informationen zu den „kleinen Schatten der Nacht“ und dem Schutzprojekt im Bayerischen Wald zu erfahren sind.

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