Haushaltsausschuss nimmt Bauvorhaben in Haushaltsplan auf

Grafenau/München (04.07.2018). Im Zuge der Behördenverlagerungen im Jahr 2015 wurden über 2000 Behördenstellen in die ländlichen Räume Bayerns verlagert, darunter auch 180 Stellen in den Bayerischen Wald. Ei-ne Auslagerung einer Behörde hatte der Ministerrat bereits im Jahr 2012 beschlossen, nämlich die Verlagerung einer Bearbeitungsstelle des Finanz-amtes München mit 45 Arbeitsplätzen (ca. 65 Mitarbeiter) nach Grafenau. Für den Neubau der Bearbeitungsstelle am Oberen Stadtberg hat der Haus-haltsausschuss des Bayerischen Landtags heute grünes Licht gegeben.

Durch den Ministerratsbeschluss aus dem Jahr 2012 hat die Stadt Grafenau die Zusage für eine neue Bearbeitungsstelle des Finanzamtes München oh-ne Parteiverkehr erhalten. Ziel der Stadt Grafenau war es, die Behörde am Oberen Stadtberg mit einem Neubau anzusiedeln, um die Innenstadt zu re-vitalisieren. Mit der Entscheidung des Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages kann dieses Vorhaben nun wie gewünscht realisiert werden.

Wie die Landtagsabgeordneten Max Gibis und Helmut Brunner mitteilen, hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags in seiner heutigen Sitzung das Bauvorhaben des Neubaus einer Finanzamtsaußenstelle der Stadt München in Grafenau im Haushaltsplan aufgenommen. Das Bauvor-haben soll als U-förmiges Gebäude mit zwei dreigeschossigen Flügeln am Oberen Stadtberg realisiert werden und wird mit Gesamtkosten von 7,852 Mio. Euro angesetzt.

Die Abgeordneten Gibis und Brunner teilten die Nachricht heute dem Gra-fenauer Bürgermeister Max Niedermeier mit, der sich sehr erfreut zeigte. „Es ist eine gute Entscheidung für Grafenau, dass hier ein Neubau mit 45 Arbeitsplätzen im Zentrum von Grafenau entsteht. Es entspricht auf ganzer Linie dem Ziel, den Grafenauer Stadtkern weiter zu beleben und unseren Ortskern attraktiv zu gestalten“, so Bürgermeister Niedermeier.